
23. Oktober 2026
Erste Niederlage der Saison: DEG verliert 0:4 in Regensburg
Endergebnis · 23.10.2026
EBR
DEG| EBR | Statistik | DEG |
|---|---|---|
| 33 | Schüsse auf Tor | 26 |
| 53,8% | Faceoff % | 46,2% |
| 66,7% | PowerPlay % | 0% |
| 0 | Unterzahltore | 0 |
| 8 | Strafminuten | 8 |
Erstmals keine Punkte
Die Düsseldorfer EG hat ihre erste Saisonniederlage kassiert. Bei den Eisbären Regensburg unterlag sie am 11. Spieltag 0:4 (0:1, 0:3, 0:0). Es war wirklich kein guter Abend für das Team von Chefcoach Harry Lange. Aber das kann nach zehn Siegen passieren. Schon Sonntag kann die Mannschaft es besser machen. Um 15:00 Uhr (!) geht es dann gegen den EC Bad Nauheim.
Der Kader: Die DEG wieder mit Niklas Lunemann im Tor, Backup war Max Vollmeier. Die Kontingentstellen wurden wieder von Erik Bradford, Brett Kemp, Corey Mackin und Carter Turnbull besetzt. Erneut rückte der junge Levi Holzhausen ins Team.
Das Spiel: Zu Beginn neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. Die erste große Chance gehörte Mackin, der nach einem schönen Move frei zum Schuss kam. Auf der Gegenseite war es der Ex-Düsseldorfer Moritz Kukuk, der Lunemann das erste Mal prüfte. Überhaupt stand der rot-gelbe Goalie in den folgenden Minuten öfter im Blickpunkt als sein Gegenüber Oskar Autio. Aber nach und nach erspielte sich die DEG ein kleines spielerisches Übergewicht. Ein Schuss von Turnbull strich nur knapp über die Latte, Kevin Orendorz zielte wenig später zu zentral. Etwas überraschend dann die Führung der Eisbären: Ein Schuss von Peter Dónat traf einen DEG-Schläger, von dort flog der Puck an die Schulter von Tariq Hammond und von dort in einer langsamen Bogenlampe ins Tor. 1:0 für Regensburg nach 13:50, ein unglücklicher Treffer. Danach hätten die Gastgeber im Gewühl fast nachgelegt – die DEG dabei im Glück. Den Rot-Gelben gelang es bis zur ersten Sirene kaum, weitere eigene Chancen zu kreieren, so dass es mit einem 0:1-Rückstand nach 20 Minuten in die Kabine ging. Ein eher schwächeres Drittel des Tabellenführers.
Anfangs des Mitteldrittels erhöhte die DEG zunächst den Druck. Eine scharfe Hereingabe von Max Faber fand keinen Abnehmer und Erik Bradford scheiterte im 1 auf 0 mit einem Beinschussversuch am starken Autio. Ville Järveläinem hatte hier mit einem kurzen Pass die schöne Vorarbeit geleistet. Danach aber wieder Regensburg am Drücker. Der auffällige Kevin Slezak mit guten Szenen, aber Lunemann stark. Bei einem Pfostentreffer kurz darauf wäre aber auch er machtlos gewesen. Die Schiedsrichter bemühten sogar den Videobeweis, entschieden aber zurecht auf kein Tor. Insgesamt die DEG in dieser Phase durchaus mit Einsatz, aber ohne rechtes Spielglück. In der 30. Minute die erste Strafe des Abends. Sten Fischer musste wegen Hakens raus. Und die Eisbären nutzten das schnell aus. Yannic Bauer traf bei 29:51 mit einem satten Schuss aus dem Rückraum. 2:0 für die Eisbären! Die nächste Strafe traf einige Minuten später Max Hense, ebenfalls wegen Hakens. Diesen 120 Sekunden-Nachteil überstanden die Gäste allerdings, sie hatten sogar gute Kontermöglichkeiten. Dennoch fiel wenig später das 0:3. Linus Brandl hielt seinen Schläger in einen scharfen Pass und traf hoch ins Eck (19:00), Lunemann auch hier machtlos. 51 Sekunden vor Drittelende war dies ein bitterer Moment. Und es kam noch schlimmer: Fabian Herrmann handelte sich in den Schlusssekunden noch eine Strafe ein und erneut trafen die Regensburger. Dieses Mal war der Torschütze Tyler Ward (19:37). Plötzlich stand es 4:0 für die Eisbären Regensburg – Pause.
Im Schlussabschnitt wollte die DEG spürbar noch einmal Akzente setzen. Ganz so glatt sollte der Abend doch nicht zu Ende gehen. Bei einem Powerplay fanden die Rheinländer schnell ihre Formation und kamen zu gefährlichen Schüssen. Vor allem Turnbull von der Seite sehr nahe an seinem 17. Scorerpunkt. Leider fehlt der erfolgreiche Abschluss. So ging es in den folgenden Sequenzen weiter. Die DEG bemüht, aber ohne rechten Spielfluss und Fortune. Bei einem weiteren Powerplay scheiterten sie immer wieder am bärenstarken Autio im Regensburger Tor – eine beeindruckende Leistung. Bei diesem Spielstand blieb es – trotz einer weiteren Überzahl für die Düsseldorfer. Die DEG verliert also 0:4 in Regensburg. Fazit: Heute war der Gegner einfach konsequenter – und der Eisbären-Goalie überragend. Abhaken und nach vorne schauen!
Der Ausblick: Sonntag ist Heimspiel- und Familientag! Schon um 15:00 Uhr kommt der EC Bad Nauheim in den PSD BANK DOME. Tickets unter www.degtickets.de oder an der Tageskasse. Die DEG erwartet über 6.000 Zuschauer. HEJA HEJA DEG!



















