DEG gewinnt 3:2 n.V. gegen den EC Bad Nauheim

Revanche halbwegs geglückt
Die Düsseldorfer EG hat ihr Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim gewonnen. Gegen die Hessen siegte sie in einem knappen Spiel 3:2 (0:0, 1:1, 1.1, 1:0) nach Verlängerung. Die Rot-Gelben taten sich wieder über lange Zeit schwer, der Sieg war aber am Ende durchaus verdient. .
Der Kader: Emil Quaas rotierte heute ins Team, dafür rutschte Kevin Maginot raus. Im Tor stand wieder Niklas Lunemann, sein Back-up war erneut Sean Kuklok. Der Sturm blieb im Gegensatz zu Dienstag unverändert. Natürlich fehlten weiterhin die verletzten Spieler Yushiroh Hirano und Moritz Kukuk.
Das Spiel: Das erste Drittel sah viele Chancen auf beiden Seiten, sogar einige mehr für den Gast aus Bad Nauheim, der von über 800 Fans lautstark unterstützt wurde. Der DEG unterliefen zu Spielbeginn zu viele Abspielfehler, aus denen Konterchancen für die Gäste resultierten. Lunemann musste einige Male beherzt eingreifen, während die Hausherren durch Luca Tosto, Eric Brown oder Tariq Hammond hätte treffen können. Bei den Hessen im Blickpunkt stand natürlich deren Neuzugang Ryan Olsen, der in dieser Saison auch schon das DEG-Trikot (nicht) getragen hatte. Beide Teams ließen ein Powerplay ungenutzt, so dass es mit einem insgesamt gerechten 0:0 Unentschieden in die erste Pause ging.
Das Mitteldrittel begann mit Großchancen auf beiden Seiten. Die DEG insgesamt mit dem besseren Start. Dann – endlich – Emil Quaas mit der Führung. Der ins Team rotierte Verteidiger zog ab und ließ Gerald Kuhn im Nauheimer Kasten keine Chance. 1:0 bei 22:03, Vorlagen Simon Thiel und Nick Geitner. Doch leider konnten die Rot-Gelben das Ergebnis nicht lange halten oder gar ausbauen. Jordan Hickmott konnte eine nach einem Schuss auf der Torlinie frei liegende Scheibe ohne Probleme einschieben. Der 1:1-Ausgleich bei 25:35. Nach der Spielhalbzeit drehte die DEG auf und kam zu zahlreichen gefährlichen Situationen. Erik Bradford scheiterte mit einem 1 auf 0 an Kuhn und auch Tosto, Max Faber per Gewaltschuss und Hammond per Schlenzer konnten den Gästekeeper nicht überwinden. So blieb es beim 1:1 nach 40 Minuten.
Der Schlussabschnitt verlief zunächst ähnlich. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und das Spiel lebt in erster Linie von der Spannung des Ergebnisses. Balinson und Leon Niederberger scheiterten in der 44. Minute jeweils knapp an Kuhn. Doch dann kam Kevin Marx-Norén! Die #14 zog von der Blauen ab und an Freund und Gegner vorbei flog der Puck in die Maschen (45:39, Vorlagen Faber und Kevin Orendorz). Und Sekunden später traf Tosto den Pfosten – das hätte die Vorentscheidung sein können. Der DEG eröffneten sich nun freie Räume, da die Hessen den Druck erhöhen mussten. Dann ein harter Zweikampf in der Rundung neben dem Tor von Bad Nauheim, Kevin Marx-Norén fuhr einen Scheck zu Ende und kassierte eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Bandenchecks. Und die Teufel nutzten das aus und markierten durch Olsen das 2:2 (55:03). Wieder hatte die DEG eine Führung nicht halten können. Trotz wilder Szenen vor beiden Toren fielen keine Treffer mehr, so dass erneut die Overtime entscheiden musste. Hier war es Bradford, der die Mehrheit der 7.728 Zuschauer erlöste. Auf Vorlage von Michael Clarke machte der Co-Kapitän aus seitlicher Position das abschließende 3:2. Fazit: Hart umkämpfte zwei Punkte und endlich wieder ein Sieg im PSD BANK DOME.
Der Ausblick: Die DEG bestreitet in der Hauptrunde 2025/26 noch vier Spiele. Freitag in Weiden, Sonntag zuhause gegen Bietigheim (1. März, 17:00 Uhr) und dann am letzten Wochenende in Freiburg und in Weißwasser. Es bleibt spannend!













