DEG verschläft den Start und verliert in Bietigheim 2:5

Immerhin beweist das Team Moral
Es gibt Abende, da braucht man nicht viele Worte, da klappt viel zu wenig – oder zu spät. Die Düsseldorfer EG verliert ihr Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers mit 2:5 (0:4, 0:1, 2:0). Die Rot-Gelben verschliefen den Start komplett und lagen schnell und fast aussichtslos mit vier Treffern hinten. Immerhin gaben sie sich nie auf und bewiesen Moral. Abhaken und nach vorne schauen!
Der Kader: Die DEG musste heute die schweren Verletzungen von Top-Scorer Yushiroh Hirano und Torwart Leon Hümer verkraften. Heute nicht im Kader Nick Geitner und Emil Quaas, dafür kehrte im Rahmen der U20-Regelung Moritz Kukuk ins Team zurück.
Das Spiel: ist schnell erzählt. Den Gastgebern gelang alles, die DEG war geistig noch in der Kabine. Die Treffer für die Steelers fielen viel zu leicht: Cole Fonstad traf im Konter in den Winkel (1:02), Tamas Kanya beim nächsten Konter ins Eck (2:11), Benedikt Jiranek nach einem schönen Move unter die Latte (6:35) und nur zehn Sekunden später wieder Fonstad völlig frei und aus kurzer Distanz zum 4:0. Die frühe Vorentscheidung. Trainer Harry Lange hatte zwar schon nach 131 Sekunden eine Auszeit genommen, die vielleicht früheste der Saison, doch es nutzte nichts. Ein bitteres erstes Drittel.
Wahrscheinlich hatte sich das Gäste-Team in der Pause viel vorgenommen, umso kälter die Dusche direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts. Erst 26 Sekunden waren gespielt, als Preibisch zum 5:0 traf (20:26). Wenn es einen Düsseldorfer Schwung gegeben hatte, war er sofort dahin. In der Folgezeit spielte die DEG zwar gleichwertiger mit und hatte selbst einige Chancen, aber entscheidende Akzente setzen konnte sie nicht. So ging es mit dem 0:5 aus Sicht der Rheinländer in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel blieb die DEG immerhin dran und versuchte, das Ergebnis des bereits verlorenen Spiels etwas freundlicher zu gestalten. Am Ende zählte die Statistik 42 zu 34 Schüsse für Düsseldorf. Zwar blieb eine Überzahl ungenutzt, gegen Spielende gelangen den Gästen aber doch noch zwei (zu) späte Treffer Erst setzte sich Eric Brown vor dem Kasten durch und schob zum 1:5 ein (57:50, Vorlagen Kevin Maginot und Lucas Lessio). Wenig später war es dann Luka Tosto, der nach einer schönen Einzelleistung den Endstand herstellte (59:15, Assist Ture Linden). Fazit: Das war nichts. Abhaken und nach vorne schauen!
Ausblick: Am Freitag kommt es zum großen Duell mit den Krefeld Pinguinen. Es gibt noch einige Stehplätze unter www.degtickets.de. Am Sonntag geht es dann mit dem Sonderzug zu den Eispiraten nach Crimmitschau. Noch ist alles offen!













