Erstes Spiel, erster Sieg – DEG gewinnt zum Testspiel-Auftakt 4:2 Sieg in Bietigheim

DEG gewinnt erstes Testspiel der neuen Saison
Endlich wieder Eishockey! Die Düsseldorfer EG gewinnt den Pre-Season-Auftakt beim Ligakonkurrenten Bietigheim Steelers mit 4:2 (1:0, 2:2, 1:0). Die Mannschaft von Headcoach Harry Lange konnte besonders mit ihren offensiven Neuzugängen überzeugen.
Der Kader: Einzig Andrew Bodnarchuk (#4) und Noah Münzenberger (#15) waren für die Partie nicht einsatzfähig. Der restliche Kader stand dem Trainerteam zur Verfügung.
Das Line-Up (im ersten Spiel immer besonders interessant):
Erste Reihe: Tor Langmann (#34), Verteidigung Blumenschein (#8) und Faber (#63), Sturm Järveläinen (#20), Mackin (#81) und Turnbull (#98)
Zweite Reihe: Tor Lunemann (#27), Verteidigung Hammond (#25) und Fischer (#74), Sturm Herrmann (#24), Bradford (#22) und Kemp (#9).
Dritte Reihe: Verteidigung Balinson (#58) und Geitner (#5), Sturm Orendorz (#78), Bast (#45) und Hirano (#91).
Vierte Reihe: Verteidigung Hense (#7), Sturm Niederberger (#17), O’Donnell (#71) und Pischoff (#11)
Fünfte Reihe: Sturm Holzhausen (#3) und Späth (#67)
Das Spiel:
Die DEG startete konzentriert ins erste Drittel. Das Spiel wurde von hinten nach vorne schnell und hart aufgebaut. Natürlich waren in einem ersten Spiel noch viele Dinge eher ungeordnet – aber das ist ganz normal. Die größten Chancen der DEG kamen von Brett Kemp und Jason Bast. Nach 07:39 gab es die erste Strafe gegen Bietigheim. Die erste Powerplay-Formation der DEG: Mackin, Bradford, Turnbull, Kemp und Faber. Generell wirkte auch die Überzahl schnell und wach. Zweite Powerplay Formation: Hirano, Järveläinen, Bast, Herrmann und Balinson. Die Überzahl blieb ohne Erfolg, doch Matthias Pischoff reichten 20 Sekunden im anschließenden Fünf-gegen-fünf, um den Führungstreffer und damit sein erstes DEG-Tor zu erzielen. Er schoss einen Alleingang mit einem schönen Move gekonnt ab (9:51).
Auch die erste Unterzahl der Gäste konnte sich für die frühe Vorbereitungsphase durchaus sehen lassen. Sie ließen den Steelers kaum Chancen sich aufzustellen, standen selbst hoch und erzeugen einige Breakaways. Kemp versuchte sich mit einem Shorthander, scheiterte aber an Torwart Salmik. Nach der überstandenen Unterzahl ließen sich die Düsseldorf nach hinten drängen. Kurz vor Schluss ergab sich die nächste Überzahl – erneut ohne Torerfolg. Diesmal waren es die Steelers, die die Formation behinderten und die Scheibe immer aus dem eigenen Drittel spielten.
Zu Beginn des zweiten Drittel konnten sich die Bietigheimer früh im Drittel der DEG festsetzen. Besonders gerne über rechts – so fiel nach fünfeinhalb gespielten Minuten das 1:1. Es dauerte nur 61 Sekunden bis die Hausherren durch Max Ziergiebel in Führung gingen – 1:2 aus Sicht der DEG. Mit dem nächsten Powerplay sollte die Wendung kommen. Nach einem starken Save von Keeper Langmann, konnte Järveläinen ausgleichen (28:69). Er guckte sich die Lücke aus dem rechten Bullykreis aus und traf. Mit dem darauffolgenden Powerbreak wechselte Harry Lange seine Torhüter – Niklas Lunemann spielte fortan weiter. Es ging Schlag auf Schlag: Neuzugang Brett Kemp nahm den Rebound von Holzhausen und traf gegen seinen Ex-Verein (34:10). Kurz vor Drittel-Schluss ging es für Förderlizenzspieler Matheu Späth in die Kühlbox. Auch diese Unterzahl überstanden die Special Teams der DEG.
Im Gegensatz zu den ersten beiden Drittel startete der Schluss-Abschnitt eher zerfahren. Zwar kamen beide Mannschaften zum Abschluss, konnten die Torhüter jedoch nicht bezwingen. Nach einer wunderschönen Einzelaktion von Kemp war es Levi Holzhausen, der nach schöner Vorarbeit im Konter auf 4:2 für die DEG erhöhte (51:55). Das blieb der Endstand. Zwar nur das erste Testspiel, aber: Gut gemacht, Jungs!
Der Ausblick: Morgen (!) geht es weiter an der Brehmstraße! Als Highlight unserer diesjährigen Saisoneröffnung empfangen wir die Herne Miners zum Testspiel (18 Uhr). Tickets gibt es unter www.degtickets.de. Kommende Woche geht es weiter in Tilburg (Freitag, 20.15 Uhr) und Krefeld (Sonntag, 15 Uhr).
HEJA HEJA DEG!
(endlich wieder aus einer Eishalle)
Amy Büth

















