1. Februar 2026

Sieg! Die DEG gewinnt in Kaufbeuren 4:2

Kein Leckerbissen, aber drei Punkte

Die Düsseldorfer EG hat ihr 40. Saisonspiel in der DEL 2 gewonnen! Beim ESV Kaufbeuren siegte sie mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1). Nach gutem Beginn war es im zweiten Drittel ein schwächeres Spiel, am Ende setzten sich die Gäste aber nicht unverdient durch.

Der Kader: Die DEG heute mit Niklas Lunemann im Tor, Leon Hümer saß (stand) auf der Bank. Kevin Marx Norén und Kevin Orendorz waren wieder mit dabei. Nicht im Kader dagegen Max Balinson, Daniel Assavolyuk und Lucas Lessio.

Das Spiel: Es war ein durchaus flotter Beginn der DEG, die sogleich offensive Akzente setzen konnte. So verpasste Yushiroh Hirano schon nach wenigen Sekunden einen schönen Pass von Luca Tosto. Bevor die Gastgeber richtig gefährlich werden konnten, schlug die DEG zu: Marco Münzenberger zog bei einem schnellen Konter beherzt ab und hoch unter der Latte schlug der Puck ein. Die Düsseldorfer Führung bei 3:32, die Vorlage kam von Marx Norén. Joker-Goalie Cody Porter hier chancenlos. Wenig später hätte Leon Niederberger ebenso den zweiten Treffer nachlegen können wie wenig später Tosto, der bei einem 3 auf 1 Angriff knapp über den Kasten zielte. Etwas überraschend daher der folgende Ausgleich. Der ESVK fuhr einen schnelle Angriff. Lunemann konnte den ersten Schuss noch abwehren, doch Fabian Koziol traf im Nachschuss. Das 1:1 bei 6:52. Doch die DEG blieb dran und erarbeitete sich die nächsten Chancen. Ein Powerplay blieb noch ungenutzt, aber wenig später doch die erneute Führung der Rot-Gelben. Kevin Maginot scheiterte mit seinem Schuss von halblinks, doch erneut saß der der zweite Versuch. Dieses Mal war es Marx Norén, der die Scheibe über die Linie drücken konnte (10:41). Danach beide Teams mit Möglichleiten, die DEG aber insgesamt mit mehr Schüssen. Kurz vor Drittelende die erste Strafe gegen Rot-Gelb, aber bis zur Sirene blieb es beim 2:1 für die Gäste.

Der Mittelabschnitt verlief insgesamt ereignisärmer. Viele Strafen hemmten den Spielfluss auf beiden Seiten, dazu sorgten einige Nickeligkeiten für Aufregung auf den Rängen, auf denen auch 300 lautstarke Düsseldorfer (und Augsburger) standen. Sowohl der ESVK als auch die DEG ließen jeweils Powerplays ungenutzt. Fast hätte sich Nick Geitner über sein erstes Saisontor gefreut, aber die Schiedsrichter gaben seinen Treffer wegen einer Torhüterbehinderung nicht. Auch Kaufbeuren hatte einen Videobeweis gegen sich, der Puck hatte die Linie nicht überschritten. Zwang gab es bis Drittelende einige Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber deutlich weniger als noch im ersten Abschnitt. Treffer fielen keine, so blieb es beim Spielstand von 2:1 für die Rheinländer.

Auch im Schlussdrittel konnte die DEG ihre anfängliche Überlegenheit anfänglich nicht mehr aufs Eis bringen. Eric Bradford scheiterte mit einem 1 auf 0 am aufmerksamen Porter, auf der Gegenseite Dominik Gross an Lunemann. Das Spiel verflachte vor den 2627 Zuschauern, auch wenn das Schussverhältnis noch für die DEG sprach. Dennoch fiel der 2:2 Ausgleich nicht unverdient. Vadim Schreiner kam sieben Meter vor dem Tor an den Puck, konnte sich das Spielgerät noch einmal zurecht legen und dann eiskalt abschließen. Sein Schuss rauschte an Lunemann vorbei ins rechte Eck (49:00). Die Gäste im Anschluss endlich wieder mit mehr Energie, Simon Thiel konnte aber aus spitzem Winkel nicht verwandeln, auch Orendorz verpasste eine Hereingabe knapp. Fünf Minuten vor dem Ende dann endlich der erlösende Treffer. Hirano kurvte ums Tor und bedient dann mit einem schönen Pass Orendorz, der aus kurzer Distanz einschieben konnte. 3:2 für die DEG bei 54:47! Danach war das Momentum auf Seiten der Rheinländer. Hirano versuchte es diesmal selbst, doch sein Schuss zu mittig. 119 Sekunden vor dem Ende dann eine Strafe gegen Ture Linden. Ein bitterer Zeitpunkt. Kaufbeuren nahm sogleich eine Auszeit und dann den Torwart raus. Doch die DEG arbeitetet hart. Ein Befreiungsschuss von Bradford strich nur haarscharf am Kasten vorbei. Aber wenig später zielte Bradford genauer. Sein Treffer ins leere Tor (58:35, Vorlage Maginot) zum vierten Düsseldorfer Treffer bedeutete die Entscheidung. Fazit: Kein Eishockey-Meilenstein, aber drei Punkte für Rot-Gelb!

Der Ausblick: Weiter geht es mit drei Spielen in Folge. Am Freitag kommen die Eisbären Regensburg in den PSD BANK DOME (6. Februar, 19:30 Uhr), danach geht es nach Kassel (8. Februar, 15:00 Uhr) und Bietigheim (10. Februar, 19:30 Uhr). Wir brauchen Punkte!!