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Die Düsseldorfer EG hat am Sonntag-Nachmittag ihr zweites Testspiel in Krefeld gegen das slowakische Team von Slovan Bratislava knapp verloren. Sie unterlag nach einer 3:1-Führung mit 3:4 (1:1, 1:0, 1:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen.

Die DEG heute mit Henrik Haukeland im Tor, ansonsten mit unveränderter Aufstellung. Zum Match: Jede Minute Eishockey hilft beim Einspielen, Formationen testen und Erkenntnisse gewinnen. So war es auch heute. Nach etwas holprigen Start mit zahlreichen Fehlpässen und versprungenen Scheiben kamen die Rot-Gelben immer besser ins Spiel. Doch zunächst der Rückstand: Bratislavas Chris Brown, aus der DEL bekannt durch Stationen wie Iserlohn und Nürnberg, konnte bei einem Konter die Scheibe im Nachschuss einschieben (10:35). Doch die DEG kämpfte sich in die Begegnung und hatte bei einem Pfostentreffer von Philip Gogulla schon fast den Torjubel auf den Lippen. Sechs Minuten später dann ein wirklich schönes Überzahltor der Düsseldorfer: Alex Ehl und Brendan O’Donnell trugen den Puck nach vorne, spielten Victor Svensson an der Blauen Linie frei, der Schwede bediente Ehl zurück, und der WM-Silbermedaillen-Gewinner schoss aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. 1:1 bei 16.06. Danach die DEG mit Rückenwind und optischem Übergewicht. Dennoch ging es mit dem Unentschieden in die erste Pause.

Im Mitteldrittel verflachte die Partie zunächst, gelungene Kombinationen und Chancen wurden weniger. Eine 100prozentige Möglichkeit der Slowaken vereitelte dann Haukeland mit einem phantastischen Save. Mit seiner langen Kelle fischte er die Scheibe von der Linie. Klasse! Auch danach Bratislava mit guten Chancen, unterbrochen von gefährlichen DEG-Kontern. Endlich wieder Eishockey… Die nachfolgende DEG-Führung dann ein bisschen überraschend. Svensson und Ehl bedienten diesmal O‘Donnell – wieder diese Reihe, nur diesmal in anderer Reihenfolge – und die 21 traf im Nachschuss (31:07). Der dritte Punkt im zweiten Spiel für den Comebacker. Stark! Eine Schrecksekunde dann wenig später, als O’Donnell von einem Puck getroffen wurde und zu Boden sank. Er wurde von Teamarzt Ulf Blecker in die Kabine gebracht, konnte aber später weiterspielen.  Mit der knappen 2:1-Führung ging es in die zweite Pause.

Und das „Spiel des Brendan O’Donnell“ ging weiter. Bei 45:19 fuhr unsere 21 alleine ein 1 auf 0 und verwandelte flach und sicher. Die schöne Vorarbeit zum 3:1 kam von Philip Gogullla. In Summe der vierte Punkt des Kanadiers nach seiner Verletzung. Doch Bratislava blieb dran. Matt Murphy brachte seine Farben durch eine satte Direktabnahme von der Seite wieder heran. Die Scheibe schlug hoch ein, Haukeland hier ohne Chance (46:59).  Wenig später sogar der Ausgleich durch Jan Marcinko nd neun Minuten vor dem Ende war das Spiel damit wieder offen. Die DEG nun mit wütenden Angriffen und großen Möglichkeiten durch Kevin Clark, Svensson und andere, doch ein Treffer fiel nicht mehr.

Die Overtime war wie taktisches Schach auf dem Eis, beide Teams belauerten sich und hätten das Spiel jeweils entscheiden können, taten es aber nicht. So mussten die Penaltys entscheiden. Hier scheiterten O’Donnell, Phil Varone, Philip Gogulla und Kevin Clark, ehe Ian Scheid für Bratislava das Spiel entschied.

Ausblick: Weiter geht es am kommenden Wochenende beim Turnier in Dresden. Im ersten Spiel treffen wir am Samstag auf die Kassel Huskies (15.00 Uhr), der Gegner für Sonntag entscheidet sich zwischen den Dresdner Eislöwen und den Iserlohn Roosters. Reminder: Offizielle Saisoneröffnung ist am Samstag, 2. September, zwischen 14.00 und 18.00 Uhr auf dem Marktplatz am Rathaus, Wir sehen uns!

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Die Düsseldorfer EG startet mit einer knappen Niederlage in die Vorbereitung auf die Saison 2023/24. Bei den Krefeld Pinguinen verlor sie in den Schlussmomenten noch mit 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1), obwohl sie lange geführt hatte. Es war insgesamt kein hochklassiges Spiel, das war in dieser Phase der Vorbereitung aber auch nicht zu erwarten. Insgesamt ist es schön, dass der Puck wieder rollt.

Endlich wieder Eishockey! In einem ersten Testspiel immer besonders interessant: die Formationen. Die DEG begann im Sturm mit Center Phil Varone, dazu Philip Gogulla und Kevin Clark; Victor Svensson mit Brendan O’Donnell und Alex Ehl; Kohen Olischefski mit Luis Üffing und Bennet Roßmy sowie Alex Blank mit Josef Eham und Jakub Borzecki. Die Verteidiger-Pärchen zu Beginn waren Bernhard Ebner und Alec McCrea, Sinan Akdag und Oliver Mebus sowie Moritz Wirth und Torsten Ankert, dazu stieß Nick Geitner. Das Tor hütete zunächst Hendrik Hane.

Das Spiel begann flott. Schon nach wenigen Momenten die erste Überzahl für die DEG, ohne das die Rot-Gelben überhaupt einmal das gegnerische Drittel erreicht hatten. Und da war er wieder: Brendan O’Donnell! Der Rückkehrer schoss sogleich aus „seiner“ halbrechten Position. Schön, dass er wieder da ist. Das erste Drittel war geprägt von gleich fünf Hinausstellungen, zwei für die Gäste und drei für die Gastgeber. Bei gleicher Spieleranzahl die Pinguine zunächst mit mehr Durchschlagskraft und Chancen, aber auch die DEG gegen Drittelende mit einigen schönen Kombinationen. Da die Torhüter – Hane bei der DEG und Felix Bick für Krefeld – einen guten Job machten, stand es nach 20 Minuten noch 0:0.

Im zweiten Drittel hätte Neuzugang Kevin Clark beinahe sein erstes Tor für seinen neuen Club erzielt, er scheiterte aber im Konter aus kurzer Distanz. Das Spiel nun flotter und hitziger, beide Teams sparten nicht mit Emotionen. Ein Sonderlob verdiente sich Hane, der einen sicheren und souveränen Eindruck machte. Spielfluss und Zusammenspiel fehlten bei beiden Teams noch, plätscherndes Sommerhockey war das aber bei weitem nicht. Dann der erste Treffer der (Vor-)Saison! Victor Svensson sah im Mitteldrittel den allein enteilenden Brendan O´Donnell und unsere 21 traf vor Bick ins rechte Eck. 1:0 für die DEG (33:13). Auf Krefelder Seite bemerkenswert: Das Comeback des 41jährigen Christian Ehrhoff, dem man die alte Klasse durchaus anmerkte.

Im Schlussabschnitt kontrolliere die DEG die Begegnung zunächst, wobei das Spiel ein wenig an Fahrt verlor. Viele technische Fehler oder ungenaue Kombinationen prägten diese Minuten – kaum erstaunlich nach über fünf Monaten Pause. Auch Torchancen wurden auf beiden Seiten seltener.  Bennet Roßmy scheiterte mit einem Penalty am Pfosten. Schade für das Stürmer-Talent, das ansonsten einen guten Einstand feierte. Bei einer Unterzahl durch zu viele Spieler auf dem Eis und einer weiteren gegen Torsten Ankert kam die DEG noch einmal in große Bedrängnis. Und die zweite Überzahl nutzten die Hausherren – mit zusätzlichem Feldspieler statt des Torwarts – tatsächlich aus. Josh McDonald traf aus spitzem Winkel zum ärgerlichen 1:1. So ging es in die Verlängerung.

Hier bekam die DEG nach einem Foul am emsigen Phil Varone ein Powerplay. Die DEG setzte sich gut in Szene, wartete aber in einigen Situationen zu lange mit dem Abschluss. Und so kam es wie fast erwartet. Wenige Sekunden vor Schluss machte Josh MacDonald seinen zweiten Treffer – wieder in Überzahl. Die DEG verliert 1:2 nach Verlängerung.

Ausblick: Das zweite Spiel des Kurz-Turniers steigt am Sonntag um 13.00 Uhr. Der Gegner wird im morgigen Spiel zwischen den Fischtown Pinguins und Slowan Bratislawa ermittelt. Endlich wieder Eishockey!

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Unglaublich: Unser Ex-Stürmer Eddi „The Real Lewandowski“ stand für über zehn Profiteams auf dem Eis, davon alleine sieben in Deutschland. Drei Jahre (2015 bis 2018) trug er das Trikot der Rot-Gelben und kam in 156 Spielen auf 35 Tore und 39 Vorlagen.

Einzigartig: Als einziger uns bekannter Spieler stand er in der vergangenen Saison bei zwei Teams gleichzeitig unter Vertrag: Als Spieler für die Krefeld Pinguine – und als Trainer bei der DEG U15!

Zukünftig: Der 43-Jährige hat seine Karriere beendet und wird neuer Cheftrainer der DEG U20. Grund genug für vier schnelle Fragen!

Du hast im jugendlichen Alter von erst 43 Jahren, nach über 850 Profi-Einsätzen und über 500 Punkten alleine in Deutschland Deine aktive Karriere beendet… Eddi Lewandowski: Ich habe so gerne Eishockey gespielt und bin glücklich über diese lange Karriere. Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber im Großen und Ganzen war es eine wirklich tolle Zeit. Danke an alle, die mich begleitet und unterstützt haben!

Schon im vergangenen Jahr warst Du gleichzeitig Trainer der DEG U15 und Pinguin in der DEL2. Das gab es so wohl noch nie. Wie kam das? Eddi: Ich hatte zunächst kein Angebot als Spieler, wollte eh bei der DEG in den Trainerberuf reinschnuppern und habe dort zugesagt. Ich war unter Chefcoach Didi Hegen Co-Trainer der DEG U15. Dann kam die Anfrage der Pinguine, ob ich dort noch einmal als Spieler aushelfen könne. In Absprache mit der DEG habe ich das dann gemacht und die Saison dazu noch gespielt. Der ständige Wechsel der Aufgaben und Standorte war spannend und hält einen geistig frisch!

Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt als Chefcoach der DEG U20. Eddi: Ich hatte gute Gespräche mit dem DEG-Stammverein und Präsident Michael Staade. Da der bisherige Trainer Georg Holzmann aufgehört hatte, passte das vom Timing her sehr gut. Eishockey ist das, was ich liebe. Ich habe in meinem Leben eigentlich nie etwas anderes gemacht und bin froh, diesem Sport verbunden zu bleiben. Nun kann ich meine Erfahrungen an junge Talente weiter geben. Das wird eine weiteres schönes Kapitel in meinem Eishockey-Leben!

Einer Deiner Spieler wird Dein Sohn sein… Eddi: Ja, David ist eigentlich noch älterer Jahrgang der U17, wird aber zur U20 stoßen. Den eigenen Sohn zu trainieren, wird ebenfalls spannend sein. Ich freu mich drauf!

Schön, dass der echte Lewandowski wieder ein echter DEGler ist…

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Erfahrungen in NHL, KHL und der Schweizer Nationalliga

Die Düsseldorfer EG freut sich auf einen weiteren starken Neuzugang: Top-Stürmer Phil Varone wechselt von Spartak Moskau an den Rhein. Der 32-Jährige Offensiv-Spieler kann auf Erfahrungen in der NHL, der KHL und der Schweizer Nationalliga zurückblicken. Der Kanadier kann als Center und Außenstürmer eingesetzt werden. Der Linksschütze erhält einen Vertrag für die kommende Saison 2023/24.

DEG-Sportdirektor Niki Mondt: „Ich bin sehr glücklich über diese Verpflichtung. Phil Varone hat in überaus starken Ligen konstant seine Qualitäten bewiesen. Er ist ein schneller und torgefährlicher Stürmer. Mit ihm haben wir den lange gesuchten Top-Center gefunden. Er wird uns in der Offensive deutlich verbessern und soll natürlich in unser Mannschaft eine wichtige Rolle einnehmen.“

Über Phil Varone (gesprochen WaronIE)

Varone wurde am 4. Dezember 1990 in Vaughan, Ontario, Kanada, in der Nähe von Toronto geboren. Dort erlernte er auch das Eishockey. Nach verschiedenen Stationen in der Ontario Hockey League (OHL) debütierte er 2011 für die Rochester Americans in der AHL. Durch gute Leistungen empfahl er sich 2013 für den NHL-Club Buffalo Sabres, wo er in seiner ersten Saison in der Eliteliga sogleich ein Tor erzielte. Weitere NHL-Stationen waren die Ottawa Senators und die Philadelphia Flyers. Insgesamt kam Varone in 539 AHL-Begegnungen für verschiedene Clubs auf 129 Tore und 295 Vorlagen sowie in 97 NHL-Spielen auf acht Treffer und neun Assists.

Im Jahr 2020 folgte der große Sprung über den Atlantik zu den Barys Nur-Sultan nach Kasachstan in die KHL (42 Spiele, 25 Punkte). In der Folge-Saison wechselte er in die Schweiz zum Lausanne HC und zum SC Bern (zusammen auch 42 Spiele, 25 Punkte). Im Sommer 2022 entschied er sich für ein Engagement bei Spartak Moskau in die KHL, wo er in 57 Spielen gute 15 Tore und 15 Vorlagen verbuchen konnte. Im Verlaufe seiner Karriere nahm er auch am Spengler Cup und der Champions Hockey League teil.

Phil Varone ist 1,77 m groß und 84 kg schwer. Er erhält bei der DEG die Rückennummer 26.

Herzlich willkommen in Düsseldorf, Phil!

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Die Düsseldorfer EG und das deutsche Eishockey verneigen sich vor einer Größe dieses Sports: Alexander Barta beendet seine aktive Karriere. Der 40-Jährige kann auf beeindruckende Jahre als Eishockey-Spieler zurückblicken. In 20 Spielzeiten in der deutschen Elite-Liga kam er auf 1010 Spiele, 241 Tore und 364 Vorlagen. Dazu kommen zahlreiche Einsätze in der schwedischen ersten Liga und für die deutsche Nationalmannschaft. In den Rekordbüchern der PENNY DEL steht er auf den Plätzen 9 (Spiele) und 10 (Tore). Seine Stationen waren die Eisbären Berlin, die Hamburg Freezers, der EHC Red Bull München, der ERC Ingolstadt und seit 2016 die DEG. Für die Rheinländer bestritt er in sechs Saisons 367 Spiele mit 95 Treffern und 137 Assists. Ab 2017 trug er das „A“ auf der Brust, seit 2018 war er Kapitän. Die DEG qualifizierte sich mit ihm viermal für das Viertelfinale. In den Playoffs 2022/23 überzeugte der gebürtige Berliner noch einmal mit vier Toren und fünf Vorlagen.

Nun also endet diese tolle Laufbahn: Barta: „Ich bin glücklich, dass ich so viele Jahre meiner Leidenschaft Eishockey auf höchstem Niveau nachgehen konnte. Dieser Sport hat mich geprägt, ich habe viele herausragende Menschen kenngelernt und tolle Spiele und Stunden auf dem Eis erlebt. Doch nun ist der Moment, dieses Kapitel zu beenden und ein neues aufzuschlagen. Ich habe schon während der Saison gemerkt, dass der Zeitpunkt dafür gekommen ist. Ich höre auf. Ich bedanke mich bei der DEG, dass sie mir sieben Jahre das Vertrauen geschenkt hat, Düsseldorf ist für mich Heimat geworden. Außerdem bedanke ich mich bei allen Wegbegleitern, Spielern und Fans für eine tolle Zeit. Wir sehen uns wieder!“

Barta wird der DEG auch nach seiner Zeit als aktiver Eishockey-Spieler erhalten bleiben. Details dazu werden noch bekannt gegeben.

Es war (und ist) uns eine Ehre, Alex!

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Die Düsseldorfer EG verliert Spiel 5 des Viertelfinales mit 6:7 (2:1, 4:2, 0:3, 0:1) nach Verlängerung und damit auch die Viertelfinal-Serie gegen den ERC Ingolstadt. Damit ist die Spielzeit 2022/23 für die Rot-Gelben beendet. Die DEG konnte heute einen Drei-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit retten und verlor dann in Overtime. Düsseldorf gratuliert dem ERC Ingolstadt zum verdienten Sieg und wünscht viel Glück im Halbfinale.

Der Kader: Chefcoach Roger Hansson hatte die Reihen komplett umgestellt. So stürmte Alex Barta mit Stephen Harper und Philip Gogulla, Victor Svensson mit Daniel Fischbuch und Alex Ehl, Stephen MacAulay mit Tobi Eder und Seppi Eham sowie Alex Blank mit Jakub Borzecki und Cedric Schimenz. Die Verteidiger-Pärchen blieben gleich.

Das Spiel: Ein starkes erstes Drittel der DEG! Das Team ließ sich von der kniffligen Ausgangslage nicht beeindrucken und legte munter los. Schon nach wenigen Sekunden eine große Doppelchance durch Barta und Harper, aber um Millimeter rutschte die Scheibe nicht ins Tor. Aber auch Ingolstadt zielte einige Male haarscharf vorbei. Es war eine überaus spannende Anfangsphase. In der sechsten Minute dann die Führung der Gäste! Seppi Eham drückte den Puck aus kurzer Distanz über die Linie (5:53, Vorlage MacAulay). Der ERC antwortete wütend und kam nach 11:23 zum Ausgleich. Ty Ronning konnte im Powerplay – Luca Zitterbart saß draußen – Haukeland im Eck überwinden. Doch die DEG in den folgenden Minuten kaum geschockt. Insgesamt hatte sie nach 20 Minuten mit 14 schon mehr Torschüsse als noch am Dienstag im kompletten Spiel. Die Belohnung: Die erneute Führng! Stephen MacAulay hielt gekonnt seinen Schläger in einen Svensson-Schuss und der Puck zappelte wieder im Netz (17:24). Kurz vor Drittelende eine Strafe gegen Mikko Kousa, aber bis zur Sirene hielt die Düsseldorfer Defensive.

Im zweiten Drittel überschlugen sich die Ereignisse. Der ERC kam immer wieder heran, aber die DEG schlug immer wieder zurück. Doch der Reihe nach: Den Anfang machte ein Überzahl-Tor durch Daniel Fischbuch, der zweite rot-gelbe Powerplay-Treffer des Tages. Nach schönem Move schlenzte er die Scheibe an Garteig vorbei zum 1:3 ins Netz (23:28, Vorlagen Ebner und Barta). Als wenig später Nick Geitner raus musste, machte Wayne Simpson im Nachschuss den 2:3-Anschlusstreffer (26:16). Doch dann! Eine schöne Kombination über Harper und Barta – und Gogulla mit dem 2:4 (26:31)! Und damit nicht genug: Dieselben Spieler – nur diesmal in anderer Reihenfolge – waren auch für den fünften Düsseldorfer Treffer verantwortlich: Harper und Gogulla spielten Barta frei und der Kapitän traf trocken ins rechte Eck zum 2:5 (30:15). Doch der ERC blieb weiter dran. Bei erneuter Überzahl machten die Ingolstädter ihren dritten Powerplay-Treffer des Tages. Storm war es, erneut aus kurzer Distanz, mit dem 3:5. Doch die DEG antwortete wieder! Tobi Eder nahm sich Herz und Puck und traf halbhoch zum 3:6 (35:57, ohne Assist). Danach weitere Strafen auf beiden Seiten und viele Emotionen, aber bis zur zweiten Sirene fiel kein weiterer Treffer mehr. Durchatmen!

 

Im Schlussabschnitt verteidigte die DEG zunächst verbissen. Haukeland einige Male bärenstark, aber auch die rheinische Offensive mit guten Konterchancen. Doch dann brach der Sturm des Tabellenzweiten über die DEG herein. Die Bayern konnten tatsächlich dreimal in Folge treffen: 10:03 vor dem Ende durch Höfflin, 2:44 vor dem Ende durch Simpson und neun Sekunden vor der Sirene durch Ronning tatsächlich zum 6.6. Wie bitter für die tapfer kämpfende DEG. Vorher hätte sie einige Male einen Empty Net-Treffer machen können. So ging es in die Overtime. Zum dritten Mal im dritten Spiel in Ingolstadt. Dort hatte Stephen MacAulay eine riesen Chance zum Siegtreffer, im Gegenzug passierte das Erwartete: Matteau sorgte bei 62:24 für die traurige Entscheidung.

Ausblick: Damit ist die Saison 2022/23 für die DEG beendet. Die Abschlussfeier steigt am Samstag, 1. April, wohl im Innenraum des PSD BANK DOME: Details werden noch bekannt gegeben.

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Die Düsseldorfer EG hat Spiel 3 der Viertelfinalserie beim ERC Ingolstadt gewonnen! Nach erneut dramatischem Spiel siegten sie mit 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung. Den entscheidenden Treffer markierte Alex Ehl in der 76. Minute. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie nur noch 2:1 für die Bayern. Spiel 4 steigt am Dienstag (19.00 Uhr), dann wieder in Düsseldorf, Spiel 5 dann am Freitag wieder in Bayern (19.30 Uhr).

Der Kader: Die DEG heute wieder mit dem genesenen Victor Svensson, dafür rutschte Edmund Junemann aus der zweiten Reihe. Ansonsten mit unveränderter Aufstellung zu den ersten beiden Duellen.

Das Spiel: Das erste Drittel gehörte eindeutig dem Favoriten. Ingolstadt mit mehr Druck im Aufbau, mehr Konsequenz im Zweikampf und mehr Zug zum Tor. Folgerichtig auch mit deutlich mehr Chancen. Ein frühe Strafe gegen Blank sorgte für 120 Sekunden Dauerdruck der Gastgeber. Aber mit Haukeland und Glück überstand die DEG diese bangen Defensiv-Momente. Doch kurz danach leider ein grober technischer Fehler in der rot-gelben Rückwärtsbewegung. Plötzlich stand Fabio Wagner völlig frei vor dem DEG-Tor und traf trocken zur Führung des ERC. Das verdiente 1:0 der Schanzer bei 5:50. In den folgenden Minuten gleich zwei Powerplays für die DEG, aber die Düsseldorfer dabei mit kaum gelungen Kombinationen und noch weniger Torschüssen. Die beste Chance hatte noch Stephen Harper im guten Konter, aber Garteig hielt auch diesen Versuch. Mit einem etwas schmeichelhaften 0:1-Rückstand für die DEG ging es in die erste Pause – ein insgesamt schwächeres Drittel der Rot-Gelben.

Der Mittelabschnitt lief dann aus Düsseldorfer Sicht wesentlich besser. Er begann mit einer weiteren Überzahl der Gäste – in dieser Hinsicht konnte sich der Tabellensiebte heute nicht beschweren – doch zu guten Möglichkeiten kam es erneut nicht. Doch  nach und nach kämpften sich die Rheinländer in dieses Spiel, das zunehmend hitziger wurde. Alex Barta und Daniel Fischbuch, Bernhard Ebner und Luca Zitterbart scheiterten aber am guten Garteig. Dennoch machte diese Szenen Mut, denn die DEG agierte nun deutlich wacher und aggressiver. Gegen Ende des Drittels eine Strafe gegen Victor Svensson, aber das Abwehr-Bollwerk hielt. So ging es mit dem unveränderten Stand von 1:0 für Ingolstadt zum zweiten Mal in die Kabine.

Das dritte Drittel musste also die Entscheidung und endlich Düsseldorfer Tore bringen. Plötzlich stand Stephen MacAulay alleine vor Garteig! Wie konnte der nicht drin sein?! Im Anschluss gab es jede Menge aggressives Gerangel, welches mit einer Überzahl der DEG endete. Doch leider fand sie erneut keine gefährliche Aufstellung und daher gab es wieder nichts Zählbares. So vergingen die Minuten, aber das so wichtige Ausgleichstor fiel nicht. Zwar gab es kleinere und größere Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber bei Torhüter gute Rückhalte ihrer Teams. Am Ende der regulären 60 Minuten wurde es dann dramatisch. Gleich zwei Ingolstädter mussten auf die Strafbank. Damit 90 Sekunden doppelte Überzahl! Und die nutzte die DEG – endlich! Stephen MacAulay traf im Nachschuss zum lang ersehnten Ausgleich. 1:1 bei 55:56! Dabei blieb es bis zu dritten Sirene. Verlängerung. Schon wieder.

Die Overtime brachte die übliche Dramatik. Jede Sekunde konnte es vorbei sein. Ingolstadt mit mehr Chancen, die DEG setzte auf viele Wechsel und Konter. Die Erlösung dann in der 76. Minute. Die Scheibe kam von hinter dem Tor plötzlich zu Alex Ehl, der den Puck freistehend unter die Latte hämmerte. Sieg! Sieg! Sieg!

Ausblick: Weiter geht es mit Spiel 4 am Dienstag, 19.00 Uhr, im PSD BANK DOME. Tickets gibt es unter www.degtickets.de. Spiel 5 dann am

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Neue Attraktion bei den Heimspielen der Düsseldorfer EG: Fans machen Fotos mit dem neuen Brendan O’Donnell Bobblehead! Die Figur wurde erdacht und kreiert vom Team des berühmten Künstlers Jacques Tilly. Ausführender Kreativer war Till-Martin Köster von FuchsundPhönix aus Düsseldorf.

Der Brendan O´Donnell Bobblehead ist etwa zwei Meter groß und besteht aus einem Mix aus Styropor, Spachtel und Epoxidharz. Köster hat für die Fertigstellung etwa 80 Arbeitsstunden benötigt.

Bobbeheads sind im US-Sport weit verbreitet. Das Düsseldorfer Premieren-Exemplar wird unterstützt durch den DEG-Partner Düsseldorf Tourismus. Die Figur wird bei den Heimspielen der DEG zunächst im ersten Umlauf oder im Foyer stehen. Sie ist auch ein Gruß an den langzeitverletzten Stürmer der DEG.

Macht Fotos mit dem O’Donnell Bobblehead!  Hashtag: #degbobblehead

Viertelfinale! Lasst uns den PSD BANK DOME vollmachen! Die Heimspiel-Termine:

  • Freitag, 17. März, 19.00 Uhr
  • Dienstag, 21. März, 19.00 Uhr

Tickets unter www.degtickets.de

Auf dem Foto v.l.: DEG-Geschäftsführer Harald Wirtz, Jacques Tilly, Till-Martin Köster

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Die Düsseldorfer EG hat sich in der 1. Playoff-Runde klar durchgesetzt. In zwei eindeutigen Begegnungen besiegte sie die Löwen Frankfurt, in Spiel glatt mit 5:1 (2:0, 1:1, 2:0). Damit stehen die Rot-Gelben im Viertelfinale, wo sie ab Mittwoch (19.00 Uhr) in einer best-of-seven-Serie auf den ERC Ingolstadt treffen. Glückwunsch, DEG! Ein wirklich starker und wunderbarer Abend!

Der Kader: Die DEG mit einem im Vergleich zum Sieg am Dienstag unveränderten Kader, also weiter ohne Paul Bittner und Justus Böttner. Es bestand nach dem ersten Match auch keinen Grund zu wechseln. Auf Frankfurter Seite war Top Stürmer Dominik Bokk nach überstandener Verletzung wieder mit dabei.

Das Spiel: Die ersten Schüsse des Abends gab erstaunlicherweise die DEG ab, der ganz große Druck der Gastgeber blieb zunächst aus. Das änderte sich, als Luca Zitterbart die Scheibe an der Blauen verlor und seinen Gegenspieler per Haken am Konter hindern musste – zwei Minuten. Doch clevere Düsseldorfer überstanden diese erste Phase. Die nächsten Minuten verliefen ausgeglichen, auch die DEG durchaus mit Möglichkeiten. So scheiterte Alex Barta aus kurzer Distanz an Jake Hildebrand, auch Stephen MacAulay konnte aus der Halbdistanz nicht treffen. In der elften Minute dann das erste Powerplay der gelben Gäste – und die DEG eiskalt! Nachdem man die Aufstellung gefunden hatte, passte Gogulla auf Svensson und der Schwede hielt erfolgreich den Schläger rein (11:43, zweiter Assist Kousa). Anschließend hielten Ebner & Co den Gegner geschickt vom eigenen Kasten fern und kontrollierten das Spiel. Die Belohnung bei 15:01! Alec McCrea traf am verdutzten Hildbrand vorbei zum 0:2! Die Vorlagen kamen von Schiemenz und Barta. Auch danach die DEG stark, mit vielen Zweikampfgewinnen und Zug zum Tor. Mit einer völlig verdienten 2:0 Führung für die Rheinländer ging es in die erste Pause.

Auch das zweite Drittel begann perfekt: Alex Barta machte schnell den dritten rot-gelben Treffer! Seine Sturmkollegen hatten sich an der Bande durchgesetzt und der Kapitän schloss hoch in den rechten Winkel ab (21:44, Vorlage wieder Schiemenz)!  Dieses Tor brachte die ausverkaufte Halle für einen Moment zum Schweigen und die ewigen Trommeln verstummten. Die 500 mitgereisten DEG-Fans feierten dagegen lautstark. Klasse, DEG! In den folgenden Minuten suchten die Löwen ihr Spiel und erst in der 27. Minute folgte die erste Frankfurter Großchance durch Carter Rowney, natürlich, die aber Haukeland stark parierte.  Auf der Gegenseite fast der vierte Düsseldorfer Treffer durch Alex Ehl, aber auch Frankfurts Keeper ist ein Klassemann. Gefahr brachten dann Strafen gegen Joonas Järvinen und Tobi Eder. Die ersten 120 Sekunden Unterzahl spielte die DEG gut und konzentriert und ohne Gegentreffer – in der zweiten Strafzeit kassierte sie 19 Sekunden vor Drittelende den 1:3 Anschlusstreffer. Schade, so kurz vor der Sirene. Mit diesem immer noch guten Ergebnis ging es in die zweite Pause.

Der letzte Abschnitt begann mit Vier gegen Vier, weil kurz vor der Pause noch kräftig gerangelt worden war. Anschließend versuchten die Hessen immer wieder, Druck aufzubauen und die DEG zu attackieren. Doch Düsseldorf hielt dagegen. In der 44. Minute wird Ebner von außen freigespielt, legt noch einmal in die Mitte ab auf Blank – und der trifft zum 4:1 für seine Farben! Die zweite Vorlage kam bei 43:12 von Jakub Borzecki. Eine weitere starke Kombination des konzentriert aufspielenden Roger Hansson-Teams. Und weitere folgten. Eine davon verwandelte Alex Barta – sein dritter Playoff-Treffer – zum 5:1 für die DEG (49:09, Harper, Schiemenz). Mit diesem klaren Ergebnis hatte niemand gerechnet. Stark! In den letzten zehn Minuten mühten sich Frankfurter Löwen, aber die Düsseldorfer Löwen waren stets hellwach. Weitere Treffer fielen nicht mehr und die Gästefans jubelten und sangen bis zum Ende durch. Sieg in Frankfurt, Viertelfinale!

Ausblick: Weiter geht es am kommenden Mittwoch. Viertelfinale gegen den ERC Ingolstadt! Die Termine:

Die Heimspiele:

Freitag, 17. März, 19.00 Uhr

Dienstag, 21. März, 19.00 Uhr

Sonntag, 26. März*

Die Auswärtsspiele:

Mittwoch, 15. März, 19.00 Uhr

Sonntag, 19. März, 16.30 Uhr

Freitag, 24. März*

Di./Mi., 28./29. März*

* falls erforderlich

Tickets für die Heimspiele unter www.degtickets.de!