Zu spät: DEG verliert mit 2:3 gegen Ravensburg

Rundqvists letztes Spiel im DEG-Trikot
Die Düsseldorfer EG hat das Freitagsspiel gegen die Ravensburg Towerstars mit 2:3 (0:1, 0:1, 2:1) verloren. In einer anfangs ausgeglichenen Partie übernahmen die Gäste immer mehr Kontrolle und besaßen die nötige Effizienz. Die DEG fand zu spät ins Spiel. Für David Rundqvist war es der letzte Auftritt im Trikot der Rot-Gelben.
Der Kader: Ryan Bednard begann im Tor, Niklas Lunemann hielt sich bereit. Michael Clarke, Erik Brown, Rundqvist (letztes Spiel) und Daniel Assavolyuk standen wieder mit auf dem Eis. Lucas Lessio fehlte als überzähliger Ausländer. Kevin Orendorz, Max Balinson und Kevin Marx Noren waren ebenfalls nicht Teil der Partie.
Das Spiel: Die Begegnung startete energiereich und die Düsseldorfer EG entpuppte sich in den Anfangsminuten als besseres Team. Odeen Peter Tufto musste wegen hohen Stocks früh in die Kühlbox (4.), die DEG absolvierte ein ordentliches und drückendes erstes Powerplay. Max Faber, Erik Brown und Yushiroh Hirano scheiterten nur knapp an Ravensburg-Goalie Nico Pertuch, der mehrmals mit den Schonern parierte (4. und 5.). Im Anschluss an die überstandene Unterzahl glichen sich beide Mannschaften an. Die großen Torchancen blieben zwar aus, aber beide Klubs prüften immer wieder den Goalie auf der gegenüberliegenden Seite. Die letzten beiden Spielminuten musste dann die DEG zu viert agieren – Moritz Kukuk erhielt zwei Minuten wegen Behinderung (17.). Doch nach lediglich 30 Sekunden war Rot-Gelb wieder vollständig. Robbie Czarnik traf mit einem sauberen Schuss aus dem hohen Slot. Das 1:0 für die Gäste bei 18:23 – zugleich der erste Pausenstand.
Der Mittelabschnitt begann direkt mit einem hohen Stock gegen Niklas Hübner auf Seite der Towerstars (22.). Im zweiten Überzahlspiel der Partie verpassten Rundqvist und Marco Münzenberger, in ihrem engen Zusammenspiel im Torraum, den Ausgleich nur knapp (23.). Auch Erik Bradford war mit seinem Schuss, der rechts Tor vorbeiflog, nah dran (23.). Auf der anderen Seite musste Ture Linden für zwei Minuten wegen Haltens pausieren. In Unterzahl besorgte Assavolyuk beinahe den Shorthander für die DEG, zudem parierte Bednard sehenswert mit der Fanghand. Ein weitestgehend unstrukturiertes Spiel, wussten die Ravensburger später für sich zu nutzen: Tuffto bediente Nickolas Latta von der Grundlinie, der netzte wiederum zum 2:0 bei 32:47 ein. In der Folge war Ravensburg weiter spielführend, die DEG reagierte hauptsächlich. Bis auf einen Abschluss von Lucas Tosto in Unterzahl, gabe es kaum nennenswerte Toraktionen. Der zweite Pausenstand betrug 0:2.
Mit einem 0:2-Rückstand im Rücken nahm sich die DEG viel für die letzten 20 Minuten der regulären Spielzeit vor. Doch die Ravensburger Gäste durchkreuzten die Düsseldorfer Pläne frühzeitig. Nach einer Rangelei mit Beteiligung von Münzenberger hinter dem Tor, nutzte Erik Jinesjö Karlsson den freien Raum davor und traf bei 43:26 mustergültig zur 3:0-Führung für den letztjährigen DEL2-Finalisten. Die Rheinländer kämpften und versuchten sich weiterhin Torchancen zu erarbeiten. Tosto zog im 1-Gegen-1 den Kürzeren (47.). Um die Zeit des letzten Powerbreak erhöhte die DEG noch einmal das Tempo, aber die endgültige Durchschlagskraft fehlte. Erst knappe vier Minuten vor Schluss fiel der erste Treffer für die Hausherren: Bradford bediente Hirano, der traf bei 56:06 zum 1:3. Das Tor führte zu einem letzten Aufbäumen. Linden legte ein wenig später nach! Das 2:3 bei 58:29. Doch der zweite Treffer kam zu spät, der Ausgleich blieb aus. Die Düsseldorfer EG verlor am Ende knapp mit 2:3 gegen starke Gäste aus Ravensburg.
Ausblick: Am kommenden Sonntag geht es für die DEG beim ESV Kaufbeuren weiter (1. Februar, 17 Uhr). Das nächste Heimspiel ist am Freitag, den 6. Februar gegen die Eisbären Regensburg im heimischen PSD BANK DOME. Tickets für Heimspiele gibt es an der Abendkasse oder unter www.degtickets.de.
HEJA HEJA DEG