Nächstes Spiel

16:30 16. December 2018
19 Stunden
vs
Straubing Tigers Düsseldorfer EG
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DEG übernimmt Rang drei mit einem Heimsieg über Wolfsburg3:1 gegen die Grizzlys

Die Düsseldorfer EG ist neuer Tabellendritter in der Deutschen Eishockey Liga. Mit einem hart umkämpften 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)-Heimsieg gegen den Vorletzten aus Wolfsburg setzt sich das Team von Chefcoach Harold Kreis vor 6.485 Zuschauern weiter in der Spitzengruppe der Liga fest. Doch bis zum „Heimdreier“ war es ein hartes Stück Arbeit.

Die DEG startet in die zweite SaisonhälfteGrizzlys und Tigers die Gegner!

Wie die Zeit vergeht! Die Düsseldorfer EG hat bereits die Hälfte der 52 Hauptrundenspiele der Saison 2018/19 absolviert. Nach 26 Begegnungen belegt sie mit 49 Punkten einen guten vierten Tabellenplatz. Doch kein Grund (und keine Gelegenheit) zum Ausruhen oder gar Zufriedensein: Denn schon am Wochenende warten die beiden nächsten kniffligen Aufgaben. Am Freitag, 14. Dezember, kommen die Grizzlys Wolfsburg in den ISS DOME (19.30 Uhr), am Sonntag, 16. Dezember, gehen die Rot-Gelben auf die weite Fahrt nach Straubing, wo sie um 16.30 Uhr bei den Tigers antreten.

Letztes Spiel

19:30 UHR 14. Dezember 2018
3:1
vs
Düsseldorfer EG Grizzlys Wolfsburg
Tabelle Spiele GP S N Diff.
1 Adler Mannheim 27 57 16 4 28
2 EHC Red Bull München 27 53 14 6 20
3 Düsseldorfer EG 27 52 12 4 24
4 Augsburger Panther 28 51 15 8 14
5 Kölner Haie 28 48 14 9 8
6 ERC Ingolstadt 27 46 11 9 14
7 Straubing Tigers 28 44 12 11 0
8 Pinguins Bremerhaven 27 43 12 11 0
9 Eisbären Berlin 27 41 11 12 -1
10 Krefeld Pinguine 27 36 7 11 -10
11 Iserlohn Roosters 27 30 8 15 -15
12 Thomas Sabo Ice Tigers 28 29 8 16 -4
13 Grizzlys Wolfsburg 27 23 5 15 -43
14 Schwenninger Wild Wings 27 20 4 18 -35

DEG-Spieler und It‘s for Kids spenden! 6.000 Euro für die KinderschutzAmbulanz in Düsseldorf!

Im Herzen eins! Die Spieler der Düsseldorfer EG engagieren sich in dieser Saison ganz besonders für soziale Zwecke. Mit „It‘s for Kids“ haben sie dabei einen tollen Partner gefunden, der jede ihrer Spenden noch einmal verdoppelt. Erstes gemeinsames Projekt ist die Unterstützung der KinderschutzAmbulanz in Düsseldorf. Die Spieler geben dazu 3.000 Euro aus der Mannschaftskasse. It‘s for Kids verdoppelt diese Summe, so dass sich die KinderschutzAmbulanz im EVK Düsseldorf nun über eine große Spende von 6.000 Euro freuen kann!

DEG-Profis besuchten Schulen„Ihr bei uns – wir bei Euch!“

Die Düsseldorfer EG lädt seit vielen Jahren im Rahmen des „Schools Day“ Kinder und Jugendliche in den ISS DOME ein, um ihnen das „Erlebnis Eishockey“ und den schnellsten Mannschaftsport der Welt zu präsentieren. Als kleines Dankeschön statteten nun die Eishockey-Profis der DEG ausgewählten Schulen einen Gegenbesuch ab. Unter dem Motto „Ihr bei uns – wir bei Euch“ gingen die Spieler dabei in jene Bildungsstätten, die in den vergangenen Jahren besonders treue Gäste des „Schools Day“ gewesen waren.

Comeback reicht für einen Punkt2:3 n. V. gegen Ingolstadt

Zum Ende der ersten Hauptrundenhälfte empfing die DEG den ERC aus Ingolstadt. Nach drei Siegen in Folge setzte es mit dem 2:3 nach Verlängerung (0:1; 1:1; 1:0; 0:1) vor 7.731 Zuschauern wieder eine Niederlage. Grämen sollte sich die DEG jedoch nicht. Sie spielte streckenweise stark und kämpfte sich in die Partie zurück.

Die an goldene Meisterjahre erinnernden türkisen Trikots hatten sich gegen Meister München als Glücksbringer erwiesen, daher lief die DEG wieder im 90er-Look auf. Mit Jerome Flaake musste die DEG neben Henrion, Ebner und Strodel auf einen weiteren Akteur verzichten, so dass die Angriffsreihen ein durcheinandergewürfelt wurden. Offensive Akzente setzten zunächst beide Mannschaften kaum. Geschlagene fünf Minuten dauerte es bis überhaupt mal ein Torwart eingreifen musste, Torschüsse hatte es bis dahin nicht gegeben. Dann zog die Partie aber etwas an und die besseren Chancen erarbeitete sich die DEG. Laub nach einem Abpraller (11.), Gogulla aus spitzem Winkel (13.) und Leon Niederberger per Flachschuss (15.) hätten die Hausherren in Führung bringen können. Das Tor fiel dann aber auf der anderen Seite. Nach einem ärgerlichen Puckverlust im eigenen Drittel zog Colton Jobke von der blauen Linie ab, Niederberger konnte nicht festhalten und Darin Olver beförderte die Scheibe hinter die Linie (16.). Alles in allem eine recht zerfahrene Partie im ersten Drittel.

Marshall im Schwitzkasten – Alle Bilder: Birgit Häfner

Denkbar schlecht startete der Mittelabschnitt aus Sicht der DEG. Kaum war das Spiel wieder aufgenommen worden, jubelten die Ingolstädter auch schon. Ein Tor, das mal wieder zeigte, wie einfach es sein kann. Schuss, Abpraller, Tor, alte Schule. ERC-Topscorer Mike Collins stand im Slot goldrichtig und verwandelte. In der Folge steigerte sich die DEG zunehmend und Timo Pielmeier im Tor der Gäste bekam stetig mehr zu tun. Natürlich kam auch der ERC hier und da zu Chancen, aber das meiste spielte sich auf der anderen Seite ab. Jaedon Descheneau hatte das erlösende DEG-Tor gleich zweimal auf der Kelle. In beiden Situationen wurde er herrlich von Philip Gogulla in Szene gesetzt, aber beide Male brachte er die Scheibe nicht über die Linie. Das gelang dann erst ganz am Ende des Drittels. Leon Niederberger vernaschte einen Verteidiger (im Fußball würde man das getunnelt nennen) und passte zu Patrick Buzas, der den Puck ins Tor drosch (40.).

Niederberger wieder mit einer starken Partie

Den Schlussabschnitt dominierte die DEG, da kann es keine zwei Meinungen geben. Ingolstadt konzentrierte sich auf die Defensive und die Mannschaft von Harold Kreis drängte auf den Ausgleich. Gogulla und Descheneau hatten gleich zu Beginn eine Doppelchance (42.). Kurz darauf setzte sich Kenny Olimb in Szene, kurvte vor Pielmeier und schoss im das Spielgerät auf den Brustpanzer (44.). Der überfällige und verdiente Ausgleich fiel dann erst, als die DEG mit numerischer Überlegenheit agieren konnte. Philip Gogulla stand genau richtig und verwertete einen Barta-Schuss zum 2:2. Nun drückte die DEG sogar in Richtung Sieg. Weitere Powerplay-Chancen, darunter sogar ein längeres 5-gegen-3 kurz vor Schluss blieben aber ungenutzt.

Gogullischer Ausgleichsjubel

Folglich durfte die DEG mal wieder in ihrer Lieblingsdisziplin antreten, der Overtime. Bereits zum 11. Mal im 26. Saisonspiel ging es über die regulären 60 Minuten hinaus. Diesmal hatte der Gegner das bessere Ende für sich. Besonders ärgerlich: Gerade hatte die DEG eine Unterzahl überstanden, als es hinter Niederberger klingelte. Tyler Kelleher avancierte zum Matchwinner für die Panther (64.).

Nun ist genau die Hälfte der diesjährigen Hauptrunde absolviert und damit ein natürlicher Punkt gekommen, um Zwischenbilanz zu ziehen. Wir erleben dieses Jahr eine weit über den Erwartungen spielende DEG, die packende Spiele liefert, erst viermal nach regulärer Spielzeit verloren hat und zur Zeit in den Top-6 der Tabelle zu finden ist. So darf es gerne auch in den zweiten 26 Spielen weitergehen, gerne schon am kommenden Freitag, wenn die Grizzlys Wolfsburg in den ISS DOME kommen (Beginn: 19:30 Uhr).

(MA)