Wichtiger Sieg im Kampf um die Playoffs – 5:2 gegen Schwenningen

Die kurze, aber knackige Baden-Württemberg-Tournee der DEG brachte leider nur einen Punkt aufs rot-gelbe Konto. Diesen einen Zähler ergatterte die DEG am Montag in Schwenningen. Nur drei Tage später stand im ISS DOME die Revanche auf dem Programm. Die Mannschaft von Harold Kreis erwischte einen richtig guten Abend und holte einen ganz wichtigen Dreipunktesieg, der neue Hoffnung im Kampf um die begehrten Playoff-Plätze verleiht. Nach 60 Minuten lautete es zwischen DEG und Wild Wings absolut verdienterweise 5:2 (2:0; 3:2; 0:0)

Start nach Maß

Genau 47 Stunden vor dem Beginn der heutigen Partie hatte es die DEG in Mannheim kalt erwischt. Nach nur 13 Sekunden musste der erste Gegentreffer geschluckt werden und auch danach kam die Mannschaft nicht mehr richtig ins Spiel gegen, wohlgemerkt starke, Mannheimer. Umso wichtiger, dass der Start in das Match gegen die Wild Wings bedeutend besser lief. Keine zwei Minuten vergingen bis zum ersten rot-gelben Jubel. Nach einem Bully im Drittel der Schwenninger gelang es den Gästen zweimal nicht, sich zu befreien. Nach einem Fehlpass von Emil Kristensen in den Schläger von Alex Karachun ging es dann schnell. Einen schnellen Pass auf Carey und einen passgenauen Schuss später stand es 1:0 (2.). Die DEG erarbeitete sich gut Kontrolle über die Partie und hielt hinten alles sauber, Hendrik Hane musste nicht allzu oft eingreifen. Ihre erste Überzahlmöglichkeit nutzten die Hausherren, um die Führung verdientermaßen auszubauen. Cumiskey schlenzte den Puck Richtung SERC-Torwart Cerveny, vor dem sich Karachun und Olimb sichtbehindernd tummelten. Kenny hielt die Kelle rein und fälschte unhaltbar ab. Endlich mal wieder ein Treffer für den Norweger, schön! Barta und Eder hatten auch noch gute Chancen auf das dritte DEG-Tor, bis zur Sirene passierte aber nichts mehr.

Verkehr vor dem, Puck im Tor – Alle Bilder: Birgit Häfner

Fünf Tore im 2. Drittel

Im Mittelabschnitt erwischten die Schwarzwälder den besseren Start. Jensen musste früh auf die Strafbank, die Wild Wings zogen ein gefährliches Powerplay. Tyson Spink hätte schon fast getroffen, traf aber nur das Gestänge. Kurz darauf schlug es dann aber hinter Hane ein. Die Scheibe zirkulierte gut, die DEG sah sich eingeschnürt. Einen Pass von Colby Robak verwertete Troy Bourke per sehenswerter Direktabnahme zum Anschluss (22.). Rot-Gelb ließ aber nicht viel Zweifel daran aufkommen, dass die Punkte heute in Düsseldorf bleiben sollten. Schnell wurde die Kontrolle über die Partie zurückerlangt und das Geschehen mehrheitlich vor den Schwenninger Kasten verlagert. Und das erfolgreich: durch die DEG mächtig unter Druck gesetzt, unterlief Dylan Yeo ein folgenschwerer Fehlpass. Die Scheibe landete beim völlig frei vor dem stehenden Ehl. Der Youngster verwandelte im Stile eines abgebrühten alten Hasens auf der Stockhandseite (25.). Weiter ging es in Überzahl für die DEG und auch hier war wieder schönes Offensivhockey zu bestaunen. Der richtig gut aufgelegte Matt Carey machte seinen zweiten Treffer des Abends, indem er eine Ablage von Cumiskey als One-Timer nahm und millimetergenau ins Netz knallte. Sehenswert! (31.). Schwenningen kam wenig vor das DEG-Tor, die wenigen Szenen waren aber gefährlich. Eine Konterchance führte zum zweiten Treffer der Gäste, ein Schuss von Tyson Spink rutschte Hendrik Hane unter dem Arm durch (36.). Auch hier hatte die DEG aber eine Antwort parat: eine Minute später fiel durch eine schöne Doppelpass-Kombination in der Abfolge Kammerer-Olimb-Kammerer das 5:2 (37.).

Freie Sicht für Hane

DEG lässt nichts mehr anbrennen

Nach dem ereignisreichen zweiten Drittel konnte die DEG mit einer verdienten, beruhigenden und wohltuenden Dreitoreführung in die letzten zwanzig Minuten starten. Die Devise: keine schnellen Gegentore und so gar keine Zweifel am Heimsieg mehr aufkommen lassen. Das setzte die Mannschaft gut um, blieb schnell auf den Kufen und wach im Kopf. Je weiter die Spieluhr runterlief, desto mehr schienen auch die Schwenninger den Glauben an die Wende zu verlieren. Das sorgte in der Summe für ein recht ereignisloses Ende der Partie. Führt die eigene Mannschaft 5:2 gilt ja nun aber „no news are good news“, so dass die DEG-Familie damit sicher gut leben konnte. Weder hüben noch drüben fielen weitere Tore. Freude!

Erfreulich oft zu sehen: DEG-Jubel

Mit diesem wohltuenden Sieg am Gründonnerstag startet die DEG in ein intensives Osterwochenende. Gemütliches Eiersuchen im Familienkreis steht für die Profis nicht auf dem Programm, es geht auf den nächsten intensiven Kurztrip in den Süden der Republik. Am Ostersonntag spielt die Mannschaft am Pulverturm in Straubing (Spielbeginn: 14:30 Uhr), auch da ist noch eine Rechnung offen. Nur einen Tag später geht es weiter nach Ingolstadt zum ersten Aufeinandertreffen mit dem starken ERC (Spielbeginn: 18:30 Uhr).