Kurz-Interview mit Tobi Eder, Alex Ehl und Mirko Pantkowski

Wie geht’s unseren Jungs bei der Nationalmannschaft?
 
Fünf DEG-Spieler sind in der derzeitigen Phase der WM-Vorbereitung der Deutschen Nationalmannschaft noch dabei. Mirko Pantkowski, Marco Nowak, Daniel Fischbuch sowie die Debütanten Tobi Eder und Alex Ehl haben bislang gute Kritiken für ihre Einsätze bekommen. Morgen steht das nächste Match gegen Tschechien an (13.30 Uhr, live bei MAGENTA SPORT). Wir sprachen mit Mirko, Tobi und Alex kurz über ihre Laune. Vorab: Sie ist – gut.

Jungs, wie fühlt Ihr Euch bei der Nationalmannschaft?
Tobi: Uns geht es sehr gut, es macht sehr großen Spaß hier. Es ist jeden Tag eine große Freude, sich das DEB-Trikot überzuziehen und den Adler auf der Brust zu tragen, egal ob bei Training oder Spiel. Und sportlich läuft es auch gut für uns, wie ich finde.
 
Man malt sich als Jugendlicher ja bestimmt oft aus, wie es sein wird, mal für die Nationalmannschaft aufzulaufen, die Hymne zu hören und Teil des Teams zu sein. War es so wie erhofft?
Alex: Das war wirklich sehr schön. Ich kannte das ja eigentlich schon aus den Junioren-Auswahlteams, aber in der A-Mannschaft ist das noch mal ein ganz anderes Gefühl. Mit den Jungs da zu stehen und die Hymne zu singen, ist sehr emotional. Da war ich schon sehr stolz.
 
Du hast gestern gegen Tschechien einen harten Hit abbekommen. Wie geht es Deinem Kopf?
Alex: Es ist alles in Ordnung. Die Lippe ist noch ein bisschen lädiert, aber an sich geht es mir gut. Da habe ich schon Schlimmeres erlebt.
 
Pante, Du bist im Vergleich zu Tobi und Alex im A-Team schon fast ein alter Hase. Wie schlagen sich die beiden?
Mirko: Sehr gut! Sie haben sich ihre Eiszeiten absolut verdient. Sie spielen viel und tragen auch schon eine Menge Verantwortung. Tobi und Alex machen das super und es macht Spaß, ihnen zuzusehen.
 
Du hattest als Goalie bislang ein „halbes Spiel“ gegen die Slowakei und warst mit Deiner Leistung ebenfalls zufrieden.
Mirko: Auf jeden Fall. Es war ein etwas seltsames Gefühl, zur Hälfte ausgewechselt zu werden, fast wie früher bei den Bambinis. Aber natürlich insgesamt eine weitere, coole Erfahrung. Jeder Tag hier ist ein Gewinn.
 
Wo ist der größte Unterschied zwischen einem DEL- und einem Länderspiel?
Tobi: Das Tempo. Die Geschwindigkeit ist ungleich höher als in der Liga. Man hat viel weniger Zeit, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Inzwischen klappt es aber immer besser. Die Spielvorbereitung ist bei mir so ziemlich dieselbe, die Anspannung ist mit dem Adler auf der Brust aber noch höher als sonst.
 
Jetzt gibt es ja bald den nächsten Cut und wieder Änderungen im Kader. Wäret Ihr traurig, wenn Ihr nicht mehr dabei wärt oder eher froh über das Erreichte?
Alex: Natürlich wäre man im allerersten Moment etwas enttäuscht. Wenn man hier eingeladen wird, will man auch so lange wie möglich dabei bleiben. Letztendlich glaube ich aber, dass wir hier insgesamt einen guten Job gemacht haben. Also würde der Stolz die Trauer schnell überstrahlen.
 
Hat man eigentlich für diese ungewisse Zeitspanne – man bleibt eine, zwei oder deutlich mehr Wochen – genügend Klamotten dabei?
Tobi: Vielleicht ist das für Euch eine neue Erkenntnis, aber: Man kann hier auch waschen…
 
Super Info! Viele Grüße an Co-Kapitän Marco und Fischi, die ebenfalls die DEG toll vertreten! Und Grüße an die bereits abgereisten Ignaz Ebner (verletzt), Maxi Kammerer und Hendrik Hane. Euch morgen wieder viel Spaß gegen Tschechien!
Mirko: Danke! Und Grüße an die DEG-Fans!
 
Fotos vom ersten Tschechien-Spiel (ohne Pante): Alle City Press.