Revanche missglückt! DEG verliert 0:3 bei den Iserlohn Roosters

Die DEG ist aus dem Tritt. Die Düsseldorfer unterliegen auch im zweiten Duell mit den Iserlohn Roosters innerhalb von drei Tagen, diesmal mit 0:3 (0:2, 0:0, 0:1) auswärts im Sauerland. Obwohl die kämpferische Einstellung des Teams stimmte, agierten die Rot-Gelben vor dem Tor unglücklich und ineffektiv. Durch diese Niederlage sind die Roosters in der Tabelle an der DEG vorbei gezogen.

Früher Rückstand zu Beginn

Der Kader: Die DEG heute mit Mirko Pantkowski im Tor, dafür nach wie vor ohne die verletzten Patrick Buzas, Johannes Johannesen und Marc Zanetti. Neuzugang Jan Brecjak zum letzten Mal quarantänebedingt draußen. Chefcoach Harry Kreis stellte Maxi Kammerer erneut zu Kenny Olimb und Daniel Fischbuch. Alex Ehl rückte dafür wieder zu Alex Barta und Jerome Flaake.

Das Spiel: Das Match begann mit einer frühen Führung der Gastgeber. Brody Sutter nahm einen Querpass direkt und traf damit durch die Schoner von Pantkowski hindurch zum 1:0 für Iserlohn (2:38). Dies war natürlich genau entgegen dem Matchplan der DEG. Diese versuchte danach, das Spiel an sich zu reißen, aber größere Chancen blieben zunächst aus. Auf der Gegenseite zog Brent Raedeke gefährlich zum Tor, doch „Pante“ aufmerksam. Die Rot-Gelben hatten durchaus Möglichkeiten, aber Fischbuch, Ehl, Barta und Jensen scheiterten am guten Jenike im Roosters-Kasten. Bei 12:13 der nächste Nackenschlag: Die DEG attackierte hoch im Drittel des Gegners, doch dieser konnte sich mit einem schönen Langpass befreien. Alexandre Grenier nahm das Zuspiel auf, zog alleine aufs Tor und traf zum 2:0 für die Sauerländer. Auch danach die Gäste engagiert, aber Iserlohn blieb stets gefährlich. Ein ernüchterndes Drittel für die Düsseldorfer, die mit so viel Ehrgeiz ins Spiel gegangen waren.

Keine Tore in der Mitte

Im Mittelabschnitt ein ähnliches Bild. Beide Teams kämpften um jeden Zentimeter. Dadurch wurde das Spiel auch hitziger, und auf beiden Seiten setzte es mehrere Strafen. Da die jeweiligen Unterzahl-Formationen leidenschaftlich verteidigten, fielen hierbei keine weiteren Treffer. Die DEG in diesem Drittel mit einem Plus in der Schuss-Statistik, aber was nützt diese Zahl, wenn man nicht trifft. In ihrem Offensivdrang mussten die Gäste obendrein auf der Hut sein, denn Iserlohn war jederzeit zu gefährlichen Aktionen imstande. Beide Torhüter konnten sich einige Male auszeichnen. So fielen keine Tore und mit dem ernüchternden Zwischenstand von 0:2 ging es auch in die zweite Pause.

Keine DEG-Tore im letzten Drittel

Wir könnten den Textbaustein für das zweite eigentlich auch für das dritte Drittel einfach kopieren, aber so etwas macht man ja nicht. Die DEG weiter im Vorwärtsgang und mit jeder Menge Willen und Moral. Einzig die Treffer fielen erneut nicht. Die Minuten vergingen und sehnsüchtig warteten die Rot-Gelben auf den ersten Torjubel. Doch weder durch Olimb, Kammerer, Jensen, Barta, Cumiskey oder alle anderen mochte das gelingen. Die Konter der Hausherren wurden weniger. Als dann aber bei 3:15 Marco Nowak auch noch raus musste, war das Spiel entschieden. Iserlohn machte durch Reinhart noch das 3:0 und das war’s. Leider.

Ausblick: Die DEG hat nun eine Woche Pause, Regenerationszeit und Zeit zum Durchschnaufen, bevor sie am Sonntag, 7. Märt, um 14.30 Uhr bei den Krefeld Puinguinen antritt. Dann wieder einen Sieg!