Bittere Niederlage in Augsburg: 0:2 bei den Panthern

Die Düsseldorfer EG verliert bei den Augsburger Panthern. Das Team von Chefcoach Harry Kreis unterlag bei den bayerischen Schwaben mit 0:2 (0:0, 0:2, 0:0). Weder spielerisch noch kämpferisch konnte man der DEG einen Vorwurf machen, aber Tore zu erzielen gehört eben auch zu einem erfolgreichen Spiel. Beachtliche 66 Schüsse der DEG zählte die Statistik am Ende, aber keinen Treffer.

Rotierende Center

Die DEG heute ohne Victor Svensson sowie weiterhin ohne Chad Nehring, Alex Urbom, Marco Nowak und Alex Sulzer. Das Tor hütete diesmal wieder Mathias Niederberger. Da den Rot-Gelben nur drei Center zur Verfügung standen, wechselten die Mittelstürmer Alex Barta, Kenny Olimb und Patrick Buzas munter zwischen den Flügelpaaren durch. Die Anfangsminuten gehörten der DEG. Die ersten Großchancen verbuchten Charlie Jahnke und Leon Niederberger, der alleine vor Olivier Roy auftauchte, die Scheibe aber nicht versenken konnte. Nach neun gespielten Minuten die erste Überzahl der gelben Gäste, aber derzeit hat das Team im Powerplay weder Esprit noch Erfolg. Auf der Gegenseite wurde eine Unterzahl mit viel Einsatz und einem guten Mathias Niederberger überstanden. Als die Strafe gegen seinen Bruder Leon überstanden war, hätte die 17 im Zusammenspiel mit Olimb beinahe ein erfolgreiches Break gefahren. Diesmal war aber ein flinkes Abwehrbein dazwischen. Da auch ein weiteres Powerplay nicht genutzt werden konnte, ging es in einem bis dato guten Spiel mit einem für die DEG etwas unglücklichen 0:0 in die erste Pause.

Plötzlicher Rückstand

Schrecksekunde zu Beginn des Mitteldrittels: Mathias Niederberger verlor die Scheibe hinter dem eigenen Tor, doch die Gastgeber konnten diese plötzliche Chance nicht verwerten. Das Spiel verflachte etwas, die DEG hatte aber weiterhin mehr und bessere Einschussmöglichkeiten. In der 29. Minute gaben die Gäste gleich mehrere Schuss-Salven auf das Augsburger Tor ab, das leichte Toreglück ist den Düsseldorfern derzeit nicht hold. Und wie das eben so ist, bestrafte der AEV irgendwann diese fehlende Kaltschnäuzigkeit. Johannes Johannesen saß auf der Strafbank, als Scott Kosmachuk von der Blauen ins Netz traf (31:44). Bitter. Fünf Minuten später sogar das 2:0. Jaroslav Hafenrichter traf aus dem Halbfeld ins rechte Eck. Die DEG wiederum fand ihrerseits den Weg ins gegnerische Tor nicht. Und so stand es zum Ende des zweiten Drittels ziemlich aufdenkopfstellend 2:0 für die Panther.

Ohne Torerfolg

Im Schlussdrittel versuchte die DEG vor 6.179 Zuschauern im ausverkauften Curt-Frenzel Stadion noch einmal alles. Olimb scheiterte aus kürzester Distanz am schnellen Roy und auch Johannesen traf aus dem Rückraum nicht. Ein starker Niederberger wahrte seinem Team dann in Unterzahl die Chance auf Punkte. Aber seine Vorderleute taten sich in der Offensive weiterhin schwer. So sehr sich Barta und Co auch mühten, weder flach noch hoch, weder hart noch sanft bekamen sie die Scheibe ins gegnerische Tor. Wie gesagt: Tore gehören eben auch zu einem erfolgreichen Spiel. Die Minuten verstrichen, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr.

Ausblick: Das nächste Heimspiel ist am kommenden Sonntag bereits um 14.00 Uhr! Dann kommen die derzeit formstarken Iserlohn Roosters in den ISS DOME. Tickets unter www.degtickets.de oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen.