Drei Spiele in fünf Tagen – DEG vor Kraftakt

Schon nach sechs Spieltagen sieht die Tabelle für die Düsseldorfer EG wieder deutlich freundlicher aus als nach dem ersten Wochenende. Jetzt wartet allerdings ein kleiner Marathon auf das Team von Trainer Harold Kreis. Drei Spiele in fünf Tagen! Los geht es mit einem echten Knaller: Am Mittwoch, 2. Oktober, trifft die DEG im ISS DOME auf Meister Adler Mannheim (19.30 Uhr). Zwei Tage später kommt es dann zum traditionsreichen Straßenbahnderby gegen die Krefeld Pinguine (4. Oktober, 19.30 Uhr) – ebenfalls im heimischen DOME. Zum Abschluss der Woche reisen die Rot-Gelben nach Wolfsburg und wollen dort drei Punkte von den Grizzlys entführen (Sonntag, 6. Oktober, 14.00 Uhr).

DEG will den Meister ärgern

Am Mittwoch erwartet die Zuschauer im ISS DOME ein Feuerwerk. Die Meister-Adler aus Mannheim sind zu Gast in Düsseldorf. Und bis auf eine schmerzliche Niederlage gegen München haben die Adler auch in der jungen Saison schon deutlich gemacht, dass der Titel nur über das Team von Trainer Pavel Gross gehen wird. Besonders im Blickpunkt stehen dürfte am Mittwoch Luke Adam. Der Stürmer wechselte vor der Saison nach drei Jahren in den Diensten der Adler an den Rhein. Harry Kreis: „Mannheim ist von der ersten bis zur vierten Reihe top besetzt. Sie spielen sehr druckvoll und sind jederzeit in der Lage, jeden kleinen Fehler sofort zu bestrafen. Zuletzt lief es für die Adler ja wieder besser, aber auch wir kommen immer besser in Fahrt!“

 

Das erste Derby der Saison

Bereits zum 109. Mal kommt es in der DEL am Freitag zum Straßenbahnderby gegen die Krefeld Pinguine. Die Gäste in Schwarz-Gelb haben einen holprigen Saisonstart hinter sich, gewannen nur zwei von sechs Spielen. Besonders ärgern sich die Krefelder über die ersten beiden Saisonspiele, in denen man jeweils mit zwei Toren führte und anschließend jeweils in der Verlängerung verlor. Platz 8 lautet das vorläufige Resultat. Aufpassen muss die DEG vor allem auf Chad Costello. Der Pinguin ist mit zwölf Punkten (vier Tore, acht Assists) der Topscorer der DEL. Cheftrainer Kreis: „Krefeld hat sich auf der Torhüter-Position enorm verstärkt und ist im Vergleich zu den Vorjahren auch spielerisch besser besetzt. Sie sind sicher an der Scheibe. Wir dürfen sie deshalb nicht aus den Augen verlieren!“

 

Zu Gast in der Autostadt

Zum Abschluss der Woche kommt es dann zum großen Duell der beiden Olimbs. Kenny Olimb auf Seiten der DEG trifft auf seinen Bruder Mathis, der in den Diensten der Grizzlys steht. Für die Wolfsburger lief der Auftakt in die Spielzeit 2019/20 ordentlich. Drei Siege und drei Niederlagen bedeuten aktuell den wichtigen sechsten Platz, direkt hinter der DEG. Und auch emotional hatte die Saison für die Grizzlys schon zwei Höhepunkte. Zum einen absolvierte Sebastian Furchner sein 1000. DEL-Spiel, zum anderen kehrte Torhüter Felix Brückmann nach mehr als einem Jahr Verletzung zurück in den Kasten. Kreis: „Wolfsburg hatte einen guten Start und verfügt über eine gute Mannschaft. Sie sind auf allen Positionen durchgängig gut aufgestellt und haben momentan viel Selbstvertrauen. Wir müssen dort hellwach sein!“

 

Defensive Ausfälle bei der DEG

Das Lazarett der DEG lichtet sich langsam. Johannes Johannesen ist nach Gehirnerschütterung wieder sicher im Kader, bekam gegen Iserlohn schon wieder erste Eiszeit. Weiter auf sein Comeback muss hingegen Johannes Huß warten, der Verteidiger fällt ebenso wie Stürmerkollege Leon Niederberger wegen eines Muskelfaserrisses aus. Die beiden Nachwuchsstürmer Alexander Ehl und Michael Fomin bleiben weiter für Kooperationspartner EV Landshut im Einsatz. Nicolas Geitner oder Alexander Dersch werden aufgrund der Rückkehr von Johannesen leider überzählig auf der Tribüne sitzen. Wen es treffen wird, wird eine spontane Entscheidung wie Unser Cheftrainer verrät: „Nick und Alex haben das in den letzten Spielen sehr, sehr gut gemacht. Eigentlich verdienen beide Spieler ihren Startplatz. Wer am Ende draußen sein wird, entscheiden wir erst am Spieltag selbst.“

 

HEJA HEJA DEG!