Spitzenspiel-Wochenende für die DEG: Adler Mannheim und Augsburger Panther die Gegner!

Viel besser geht es nicht. Stärker könnten die Kontrahenten der Düsseldorfer EG am kommenden Wochenende kaum sein. Trifft sie doch als Tabellendritter auf den Spitzenreiter Adler Mannheim (Freitag, 4. Januar, 19.30 Uhr, ISS DOME) und am Sontag auswärts auf den Viertplatzierten Augsburger Panther (6. Januar, 14.00 Uhr). Zum Gastspiel der Mannheimer werden über 9.000 Fans in der Heimspielhalle der DEG erwartet. Am Sonntag reisen mehr als 1.000 Rot-Gelbe mit dem Sonderzug zu den bayerischen Schwaben. Geplant ist, dass die Spieler nach der Begegnung mit den Fans zurückreisen.

Wiedersehen mit Mike Pellegrims

Die Adler Mannheim werden sich voller Ingrimm auf die DEG stürzen wollen. Denn der souveräne Tabellenführer hat gegen das Team von Harold Kreis in dieser Saison bislang erst einen Punkt ergattert – nur die Eisbären Berlin bissen bislang noch erfolgreicher gegen die Adler. 2:1 nach Verlängerung und glatt 5:2 endeten die beiden bisherigen Partien zugunsten der Düsseldorfer. Dennoch kann man in Mannheim mit der bisherigen Spielzeit sehr zufrieden sein. Der große Umbruch, der sich beispielsweise in einem neuen Trainergespann – Pavel Gross und der in Düsseldorf gut bekannte Mike Pellegrims – und zahlreichen Neuzugängen zeigte, ist gelungen. Mit starken 75 Zählern hat der sechsfache DEL-Meister nach 35 Spielen satte sieben Punkte Vorsprung auf den amtierenden Champion Red Bull München. Beide Teams gelten zu Recht als Topfavoriten auf den Titel 2019.

Zudem hat der Erste der ewigen DEL-Tabelle mit 125 Toren auch die mit Abstand meisten Treffer in der Liga erzielt. Gefährlichster Angreifer ist erneut Chad Kolarik mit 14 Toren und 15 Vorlagen. Torhüter Dennis Endras spielt ebenfalls eine starke Saison und liegt mit einem Gegentorschnitt von 2,09 auf Platz 3 der Torhüter-Rangliste. Im Mannheimer Star-Ensemble noch zu erwähnen ist Verteidiger Mark Katic. Der Neuzugang aus Kanada kann mit +19 in der Plus/Minus-Statistik sowie 19 Vorlagen jeweils Top-Werte in der DEL verzeichnen. Außerdem hat Mannheim mit 19,58% das effektivste Überzahlspiel der Liga. Dennoch: Bangemachen gilt nicht. Die DEG ist gegen die Adler gut gerüstet, beispielsweise mit dem besten Unterzahlspiel (88,24%). Dieses Match verspricht Spannung!

Rot-Gelbe Fanwelle nach Augsburg

Auch gegen die Augsburger Panther hat die DEG die beiden bisherigen Aufeinandertreffen gewonnen. Ebenfalls hieß es zunächst 2:1 nach Verlängerung und beim zweiten Duell dann 5:3 für den Tabellendritten. Dennoch ist der AEV – neben den Düsseldorfern – das Überraschungsteam der bisherigen Saison. Gut gestartet waren die bayerischen Schwaben in der Vergangenheit schon oft. Doch 2018/19 konnte man diese Anfangserfolge auch mit dauerhaften Siegen und vielen Punkten nachhaltig bestätigen. Zuletzt setzte es jedoch drei Niederlagen in vier Spielen. Vor allem das deutliche 0:5 bei den Fischtown Pinguins am gestrigen Mittwoch tat weh. Derzeit liegt Augsburg mit 63 Zählern drei Punkte hinter der DEG, die allerdings zudem zwei Spiele weniger absolviert hat. Besonders achten müssen unsere Verteidiger am Sonntag auf Andrew LeBlanc. Der US-Amerikaner belegt mit seinen 35 Punkten DEL-weit Rang 5 der gefährlichsten Spieler. Auch Sturmpartner Matthew White – die Reihe müsste eigentlich Nürnbergs Daniel Weiß komplettieren – überzeugt mit guten 33 Punkten (15 Tore und 18 Vorlagen).

Die Mannen um DEG-Kapitän Alex Barta können sich am Sonntag über lautstarke Unterstützung freuen. Über 1.000 Fans werden die lange Fahrt nach Augsburg antreten, die meisten davon im vom Fanprojekt organisierten Sonderzug. Geplant ist, dass die Mannschaft nach dem Spiel mit den Fans gemeinsam zurück nach Düsseldorf reist. Mit einem Sieg im Rücken wären die Gesänge an Bord sicherlich noch lauter…

Ob wir am Wochenende wieder auf Jerome Flaake zurückgreifen können, der in Schwenningen kurzfristig ausgefallen war, ist derzeit noch offen. Die DEG trifft am Wochenende auf zwei absolute Top-Teams der DEL. Sie muss in diesen Spitzenspielen erneut Spitzenleistungen zeigen, um weitere Punkte zu erkämpfen. Aber und mit Blick auf ihre bisherigen 34 Spiele: Warum sollte sie nicht?