DEG freut sich auf Duelle gegen Süd-Doppel

Noch einmal heißt es: Alle Kräfte bündeln für zwei Partien am Wochenende, bevor es in die Deutschland Cup-Pause geht. Am morgigen Freitag kommen die Schwenninger Wild Wings in den ISS DOME (19.30 Uhr), am Sonntag tritt die Mannschaft von Mike Pellegrims dann beim Deutschen Meister in München an (16.30 Uhr).

Acton, immer wieder Acton

Bei den Schwenninger Wild Wings herrscht momentan Optimismus. Im Gegensatz zu den Vorjahren sind die Baden-Württemberger absolut beim Geschehen im Rennen um die Playoff-Plätze dabei. Als Tabellenzehnter liegen sie aktuell sogar genau dort, wo es am Saisonende nach jahrelanger Abstinenz hingehen soll. Zuletzt allerdings geriet der Motor etwas ins Stocken. Auf drei Siege nacheinander folgten jetzt drei Niederlagen in Serie. An der Spitze der Scorerliste liegt bei den Wild Wings eben der, der eigentlich immer dort steht: Will Acton. Der Kanadier trifft und assistiert auch in seinem dritten Schwenninger Jahr weiter wie er will. Aktuell ist er mit zehn Saisontreffern hinter Berlins Sean Backman der zweitbeste Torschütze der Liga. Im Kasten steht Dustin Strahlmeier als unumstrittener Stammgoalie seinen Mann. Dazu glänzen die Süddeutschen schon traditionell durch Fairness. Dort liegen sie erneut deutlich auf Rang Eins, die DEG ist Dritter.

Aucoin in einer anderen Liga

Dass der EHC Red Bull München in der Liga-Spitze mitmischt, dürfte kaum jemanden überraschen. Auch wenn beim Meister der vergangenen beiden Spielzeiten noch nicht alles so läuft, wie gewohnt, stehen die Bayern als Tabellenzweiter souverän im Vorderfeld. Dass sie die meisten Tore (65) der DEL erzielt haben, ist auch ein Verdienst des aktuell herausragendsten Spieler der Liga: Keith Aucoin. Der Stürmer, der am Tag nach dem Aufeinandertreffen mit den Rot-Gelben taufrische 39 Jahre jung wird, sucht momentan seinesgleichen. Satte 27 Scorer-Punkte hat der US-Amerikaner schon auf seinem Konto. Damit führt er die Liga-Rangliste mit stolzen acht Zählern Vorsprung an. Auch bei den Assists (22) ist er alleine auf weiter Flur. Doch München ist natürlich nicht nur Aucoin, der auch beim enttäuschenden 1:2 gegen Iserlohn am Sonntag für den einzigen Treffer sorgte. Die roten Bullen können auf einen tiefen Kader zurückgreifen, der Ausfälle beinahe unmerklich auffangen kann.

Lazarett weiter gut gefüllt

Keine guten Nachrichten gibt es im Hinblick auf die Verletzten auf Seiten der DEG. Daniel Weiß, Tim Conboy, Rob Bordson und Alexandre Picard fallen am Wochenende weiter aus. Fraglich ist auch noch der Einsatz von Manuel Strodel.