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Kein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk

Die Düsseldorfer EG kehrte aus der bayerischen Landeshauptstadt ohne Punkte zurück an den Rhein. Die Düsseldorfer verloren das Match gegen den EHC Red Bull München mit 1:4 (0:1; 0:2; 1:1).

Zu Beginn der Partie hatte Chef-Trainer Christian Brittig die Reihen umgestellt. In der Startformation liefen Ashton Rome, Andreas Martinsen, Alexander Preibisch, Maik Klingsporn, Alexander Henry, sowie im Tor Bobby Goepfert auf. Doch diese Änderung blieb ohne Wirkung, denn die Hausherren waren von Beginn an spielbestimmend. Dies zeigte sich auch darin, dass die Münchener nach nur 91 Sekunden gestellt hatten. Während Alexander Henry auf der Sünderbank brummte, spielte Blake Wheeler seinen Teamkameraden Martin Buchwieser gekonnt frei, der dann nur noch einschieben musste. Im weiteren Verlauf blieb eine Spielsituation in der Calle Ridderwall einen hohen Stock abbekam von den Unparteiischen ungeahndet und mit einem Treffer Rückstand ging es dann in die erste Pause.

Das zweite Drittel begannen die Gäste etwas energischer, kamen aber nicht zu einer Ausgleichschance. In der Endphase des Mittelabschnitts schlugen die Münchener gleich doppelt zu. Innerhalb von nur zehn Sekunden erhöhten Blake Sloan und Sören Sturm auf 3:0. Von den Referees ungesühnt blieb dann auch der hohe Stock eines Müncheners im Gesicht von Travis Turnbull, der dabei mehrere Zähne verlor.

Im Schlussabschnitt besorgte schließlich Mike Kompon das 4:0 für den EHC und für die DEG traf Ashton Rome kurz nachdem die Rheinländer ein Powerplay ungenutzt verstreichen ließen.

„Wir haben trotz allem Alles gegeben und das ist natürlich enttäuschend, wenn man nicht gewinnt. Weshalb wir uns, trotz Weihnachten, jetzt erst einmal neu fokussieren müssen“, ärgerte sich Travis Turnbull nach dem Spiel über die Niederlage.

DEG-Manager Walter Köberle resümiert: „Die Münchener Reihe mit Wheeler und Stastny haben mit drei Treffern den qualitativen Unterschied ausgemacht. Was mich fast mehr aufregt, ist die Tatsache, dass die Referees zweimal hohen Stock mit Verletzungsfolge gegen uns nicht gepfiffen haben. Ridderwall und Turnbull können am Mittwoch spielen.“

Für die Düsseldorfer EG geht es am zweiten Weihnachtsfeiertag im heimischen ISS DOME weiter. Dann sind die Nachbarn aus der Seidenstadt zum zweiten Mal zu Gast an der Theodorstraße. Das erste Bully fällt wegen der TV-Übertragung auf ServusTV erst um 17:34 Uhr.

(Rd)