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14 DEGler bei der WM: „Stressig, aber schön!“

Dieter Timmer ist „Leiter Statistik“ der Kölner Spiele bei der Eishockey-Weltmeisterschaft. Der Düsseldorfer „befehligt“ ein Team von 42 ehrenamtlichen Helfern, die das Turnier mit Zahlen, Daten und wichtigen Dienstleistungen begleitet. Dazu zählen u.a. die Bereiche Statistik, Zeitnahme, Schiedsgericht und Video. Zum Team gehören auch 14 Personen aus dem direkten DEG-Umfeld.

Dieter, wie wird man „Leiter Statistik“ einer Weltmeisterschaft, noch dazu als Düsseldorfer in Köln? Dieter Timmer: „Ich habe schon 1982 beim Europapokal-Turnier in Düsseldorf den SC Riessersee betreut. Seitdem kenne ich Franz Reindl. Bei der WM 2001 habe ich ihm meine Unterstützung im Bereich Statistik angeboten. Er war heilfroh, dass sich jemand darum kümmern wollte. Seitdem bin bei großen Turnieren fest dabei.“

Wer ist aus dem DEG-Umfeld alles mit im Team? Timmer: „Das ist ein bunter Mix aus Statistik, Zeitnahme, Kasse und DEG-Fanradio. Außer mir sind beispielsweise dabei: Benny Beineke, Sascha Goldberg, Wolfgang und Birgit Häfner, Hanns-Peter Hohlbein, Andreas und Elke Krug, Sascha Reinders, Detlef Stracke, Björn Linnemann, Verena Kienapfel, Chris Jacobs, Andreas Hännig und meine Tochter Silke. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.“

Wie sieht für euch ein Spieltag aus? Timmer: „Wir sind alle zwei Stunden vor dem ersten Bully da. Danach sind die Aufgaben ganz unterschiedlich. Manche besorgen die Aufstellungen, wobei die Mannschaften diese bis 20 Minuten vor Spielbeginn noch ändern können. Die „Runner“ verteilen die offiziellen Berichte dann in allen Bereichen. Die Statistiker müssen 75 Minuten vor Spielbeginn am Platz und wenig später auch einsatzbereit sein. Das Schiedsgericht muss die Technik checken. So hat jeder seinen festen Ablauf.“

Welche Bilanz ziehst du nach der ersten Woche? Timmer: „Das Ganze ist stressig, aber schön. Nach zwei Tagen hatte sich alles schon gut eingespielt. Alle haben viel zu tun, beispielsweise die Leute, die die „Time on Ice“-Statistik führen. Die müssen in jeder Minute und jeder Sekunde voll konzentriert sein. Das kann bei drei Spielen am Tag schon hart sein. Aber das Gesamterlebnis bei einem solch großen Turnier ist natürlich eine einzigartige und tolle Erfahrung. Die Fans aus aller Welt sind gut drauf und alles macht großen Spaß. Dazu gibt es jede Menge Eishockey. Was will man mehr?“